Segeln - Neuigkeiten

470er-Segler Matti Cipra und Malte Winkel gewinnen EM-Bronze
25.05.2018

Glanzvoller Auftritt der deutschen 470er-Seglerinnen und Segler bei der Europameisterschaft der olympischen Zweihandklasse im bulgarischen Burgas: Bei den Damen segelten die Berlinerinnen Frederike Loewe (Verein Seglerhaus am Wannsee) und Anna Markfort (Joersfelder Segel-Club) zu Silber. Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß vom Deutschen Touring Yacht-Club erkämpften sich mit Rang drei im Medaillenfinale Bronze.

Das imposante deutsche Gesamtergebnis der Trainingsgruppe von Marek Chocian machten Fabienne Oster und Anastasiya Winkel vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg als Zehnte perfekt.

470er-Bundestrainer Marek Chocian sagte: „Wir haben einige Dinge in unserer Arbeit geändert. Ich habe immer wieder gesagt, dass wir nur als Team vorankommen. Das Team ist der wichtigste Faktor! Dieser Erfolg ist ein Ergebnis der Veränderungen, ein Erfolg für das ganze Team und seine intensivierte Zusammenarbeit und ein wichtiges Signal für die Zukunft. Wir sind glücklich, aber noch lange nicht am Ziel. Als nächstes geht es bei der WM in Aarhus um die Sicherung der Nationenqualifikation.“

Auch bei den Herren standen mit Malte Winkel (Schweriner Yacht Club) und Matti Cipra (Plauer Wassersportverein) zwei von Robert Remus trainierte deutsche Segler auf dem Siegerpodest.Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club) und Philipp Autenrieth (Bayerischer Yacht-Club) hatten das Medaillenrennen als Elfte knapp verpasst, aber nach Platz 4 beim Frühjahrsklassiker Trofeo Princesa Sofía erneut Weltklasse-Leistungen zeigen können.

Für die Weltmeisterschaft aller olympischer Disziplinen im dänischen Aarhus, wo es im August um die ersten Nationenqualifikationen für die Olympischen Spiele 2020 geht, kam die eindrucksvolle Kampfansage der DSV-Flotte bei diesen europäischen Titelkämpfen zum richtigen Zeitpunkt.Nadine Böhm sagte: „Die Erfolge sind sicher ein Ergebnis unserer Zusammenarbeit als Team in den vergangenen Monaten. Wie wir uns pushen und stark machen. Wenn wir weiter so mit unserem Trainer Marek Chocian arbeiten, sollten unsere Chancen ähnlich gut sein, bei der WM die Nationenqualifikation zu sichern – das große Ziel für uns alle.“

„Wir fühlen uns für Aarhus gut gerüstet“, sagte auch Steuerfrau Frederike Loewe vom Verein Seglerhaus am Wannsee, „wir waren jetzt bei drei Regatten in diesem Jahr dreimal im Medaillenrennen. Tendenz aufsteigend. Das ist ein gutes Zeichen. Bei dieser EM waren Fitness und Konstanz die Themen. Wir waren oft k.o., haben aber nie locker gelassen.“ Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß haben sich ihre Bronzemedaille mit kämpferischer Leistung und Rang 3 im Medaillenfinale gesichert. „Wir haben gekämpft bis zum Ende. Wir wussten, dass wir alles geben müssen, haben nie nachgelassen und sind jetzt super, super happy.“

Zufrieden stimmt das deutsche Team auch, dass die herausragenden Leistungen der 470er-Crews in unterschiedlichsten Bedingungen stimmten. Böhm berichtete: „Nach dem Totalausfall am ersten Tag hatten wir es im Verlauf der Titelkämpfe mit variierenden Windbedingungen zu tun, mal mit 7 bis 9 Knoten, mal mit bis zu 19 Knoten. Fitness war ein Faktor. Konsequenz und Konzentration auch. Wir haben nach dem Ausfall an fast allen Tagen drei Rennen gesegelt, das war nicht immer einfach. Aber wir sind sehr glücklich, dass wir hier als Team insgesamt sogar drei Medaillen gewinnen konnten.“

ENDERGEBNIS: 470er Europameisterschaft

FRAUEN

1. Tina Mrak/Veronika Macarol (Slowenien), 58 Punkte

2. Frederike Loewe/Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee, Joersfelder Segel-Club), 78 Punkte

3. Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß (Deutscher Touring Yacht-Club), 82 Punkte

10. Fabienne Oster/Anastasiya Winkel (Norddeutscher Regatta Verein), 105 Punkte

MÄNNER

1. Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (Schweden), 39 Punkte

2. Panagiotis Mantis/Pavlos Kagialis (Griechenland), 72 Punkte

3. Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersportverein), 91 Punkte

11. Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 108 Punkte

Datum

24/05/2018

Kategorie

German Sailing Team

Text: www.dsv.org


Segeldisziplinen für Olympische Spiele 2024 stehen fest
18.05.2018

Beim World Sailing Mid-Year Meeting in London wurden gestern die Disziplinen für die Olympischen Spiele 2024 festgelegt. Neu sind „Mixed One Person Dinghy“, „Mixed Two-Person Dinghy“ und „Mixed Kite“.

Es war ein langes und zähes Ringen beim Halbjahres-Meeting von World Sailing. Am Abend des 14. Mai konnten sich die Delegierten aber doch einigen.

Sie legten fest, dass folgende Disziplinen und Bootsklassen im Programm bleiben:

·   Men’s One Person Dinghy – Laser (*)

·   Women’s One Person Dinghy – Laser Radial (*)

·   Women’s Skiff – 49er FX

·   Men’s Skiff – 49er

·   Mixed Two Person Multihull – Nacra 17

·   Men’s Windsurfer – (**)

·   Women’s Windsurfer – (**)

 (*) = subject to separate equipment re-evaluation

(**) = Current equipment can be retained, evolved or new equipment chosen

Neu hinzu kommen drei Mixed-Kategorien:

·   Mixed One Person Dinghy

·   Mixed Two-Person Dinghy

·   Mixed Kite.

Für diese Disziplinen wird es eine Evaluierung geeigneter Bootsklassen geben. Genauere Informationen sollen folgen, teilte der Weltsegelverband mit.

„Auf welchen Booten und in welchem Format in den neuen Events gesegelt wird, ist derzeit noch offen und wird im November 2018 entschieden“, berichtet DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner, die in London vor Ort ist. „Teilweise bedeuten die Entscheidungen, dass wir Anpassungen im Nachwuchs- und Juniorenbereich vornehmen müssen. Dazu müssen wir aber in einigen Bereichen etwas mehr Klarheit bekommen. Überstürzen werden wir nichts, sondern wohlüberlegt vorgehen. Was sich konkret für die Sportlerinnen und Sportler ändern wird, kann und wird nicht in den kommenden zwei Tagen beantwortet werden können.“ Der Fokus, so Stegenwalner, liege „natürlich vorerst auf den Olympischen Spielen 2020 und der optimalen Vorbereitung unserer Sportlerinnen und Sportler, um dort bestmögliche Ergebnisse zu erreichen“.

Hier geht es zur kompletten Mitteilung von World Sailing.

Text und info über www.dsv.org


Sailing World Cup Hyères: German Sailing Team trotzt Erkrankungswelle
03.05.2018

Die deutschen Crews haben beim Sailing World Cup vor Hyères aus einer schwierigen Regattawoche das Beste gemacht.

Im Finale sorgte der zu Wochenbeginn noch von einer heftigen Erkältung geplagte Laser-Steuermann Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee-Immenstadt mit Rang zwei im Medaillenrennen und Gesamtplatz 8 für einen mehr als versöhnlichen Abschluss. Auch die 470er-Seglerinnen Frederike Loewe (Verein Seglerhaus am Wannsee) und Anna Markfort (Joersfelder Segel Club) glänzten im Finale mit Rang 3 und beendeten die Weltcup-Regatta in Frankreich als starke Siebte.

„Es war positiv, wie sich einige unserer Teams wie beispielsweise Philipp Buhl und die 49erFX-Crews nach unterschiedlichen anfänglichen Erkrankungen zurückgekämpft haben. Beeindruckt haben Frederike Loewe und Anna Markfort im 470er. Auch Laser-Radial-Steuerfrau Svenja Weger hat mit dem knapp verpassten Medaillenrennen eine gute Leistung gezeigt“, sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner.

Für Philipp Buhl hatte die Serie vor Hyères ebenso wie für die beiden deutschen 49erFX-Crews – die Weltranglisten-Ersten Vicky Jurczok/Anika Lorenz (12., Verein Seglerhaus am Wannsee) sowie die Europameisterinnen Tina Lutz (13., Chiemsee Yacht-Club) und Susann Beucke (Hannoverscher Yacht-Club) – mit Schüttelfrost, schwerer Erkältung und, bei beiden Frauen-Crews, einer heftigen Virus-Infektion denkbar unglücklich begonnen. Buhl, der bis zum Ende leicht angeschlagen blieb, konnte sich aber im Verlauf der Regatta von zunächst schwachen Ergebnissen deutlich erholen und fand in den letzten Tagen wieder zurück zu seiner Weltkasse-Form. „Das Medaillenrennen hat dann sehr viel Spaß gemacht“, zog der 28-jährige Sonthofener am Sonntagnachmittag Bilanz, „die wichtigste Erkenntnis dieser Woche ist, dass ich neben einer Reihe kleiner Fehler auch extrem vieles richtig gut gemacht habe. Das gibt mir viel Selbstbewusstsein für die kommenden wichtigen Monate.“

Auf dem Kurs zur Europameisterschaft der Lasersegler, die bereits in einer Woche im französischen La Rochelle beginnt, attestierte Laser-Bundestrainer Alex Schlonski seinem Top-Athleten Philipp Buhl: „Im Finale war Philipp noch einmal schön schnell auf allen Kursen. Es bleibt dabei, dass er, wenn er fit ist, jederzeit in der Lage ist, bei großen Regatten eine Medaille zu gewinnen. Bis zur WM im August in Aarhus haben wir noch ein paar Dinge aufzuarbeiten. Der nächste Schritt ist die EM.“ Das gute Laser-Ergebnis machte der 22-jährige Theodor Bauer vom Röbeler-Segler-Verein-Müritz als 23. komplett.

Frederike Loewe und Anna Markfort schlossen die Weltcup-Regatta mit einem Happy End ab. Im Medaillenrennen lieferte sich das Berliner Duo mit den beiden führenden Teams aus Japan und China packende Zweikämpfe, bevor sie die Ziellinie als Dritte vor den späteren Siegerinnen und Zweitplatzierten aus Frankreich und Großbritannien überquerten. „Wir haben das gut gemeistert und sind im Großen und Ganzen super zufrieden“, sagte Vorschoterin Anna Markfort, „die Zusammenarbeit in unserer Trainingsgruppe mit unserem Trainer Marek Chocian und den beiden anderen Frauen-Crews, aber auch mit den Männern ist sehr produktiv. Unser Ziel für diese Saison ist es, uns in den Top Ten festzusetzen. Das ist nun bereits zweimal gelungen.“ Als 21. konnte mit Fabienne Oster und Anastasiya Winkel auch die junge Mannschaft vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg überzeugen.

Das German Sailing Team nimmt in den kommenden Wochen Kurs auf mehrere Europameisterschaften in den olympischen Klassen, die Kieler Woche Ende Juni und den Jahreshöhepunkt bei der Weltmeisterschaft aller olympischen Disziplinen in den ersten beiden Augustwochen im dänischen Revier von Aarhus.

ERGEBNISSE SAILING WORLD CUP HYÈRES 2018

(DSV-Crews sind bis Platz 20 aufgeführt)

LASER
1. Jean Baptiste Bernaz (FRA), 84 Punkte
2. Sam Meech (NZL), 101 Punkte
3. Tom Burton (AUS), 109 Punkte
8. Philipp Buhl (Segelclub Alpsee Immenstadt), 147 Punkte

LASER RADIAL
1. Marit Bouwmeester (NED), 51 Punkte
2. Monika Mikkola (FIN), 95 Punkte
3. Paige Railey (USA), 104 Punkte
14. Svenja Weger (Potsdamer Yacht Club), 154 Punkte

49ER
1. Dominik Buksak/Szymon Wierzbicki (POL), 49 Punkte
2. Logan Dunning Beck/Oscar Gunn (NZL), 60 Punkte
3. Josh Porebski/Trent Rippey (NZL), 62 Punkte
19. Jakob Meggendorfer/Andreas Spranger (Bayerischer Yacht-Club), 99 Punkte

49ERFX
1. Alexandra Maloney/Molly Meech (NZL), 76 Punkte
2. Ida Marie Baad Nielsen/Marie Thusgaard Olsen (DEN), 77 Punkte
3. Victoria Travascio/Maria Branz (ARG), 96 Punkte
12. Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Verein Seglerhaus am Wannsee), 146 Punkte
13. Tina Lutz/Susann Beucke (Chiemsee Yacht-Club/Hannoverscher Yacht-Club), 147 Punkte

470ER MÄNNER
1. Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (SWE), 28 Punkte
2. Mathew Belcher/William Ryan (AUS), 49 Punkte
3. Paul Snow-Hansen/Daniel Wilcox (NZL), 62 Punkte
14. Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 121 Punkte
20. Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersport Verein), 158 Punkte

470ER FRAUEN
1. Camille Lecointre/Aloise Retornaz (FRA), 62 Punkte
2. Hannah Mills/Eilidh McIntyre (GBR), 67 Punkte
3. Ai Kondo Yoshida/Miho Yoshioka (JPN), 78 Punkte
8. Frederike Loewe/Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee/Joersfelder Segel Club), 98 Punkte

FINN DINGHI
1. Jorge Zarif (BRA), 38 Punkte
2. Nicholas Heiner (NED), 46 Punkte
3. Alican Kaynar (TUR), 50 Punkte
(Keine deutschen Starter)

NACRA17
1. Ruggero Tita/Caterina Marianna Banti (ITA), 47 Punkte
2. Ben Saxton/Nicola Boniface (GBR), 79 Punkte
3. Iker Martinez de Lizarduy/Olga Maslivets (ESP), 89 Punkte
(Keine deutschen Starter)

RS:X MÄNNER
1. Pierre Le Coq (FRA), 88 Punkte
2. Louis Girard (FRA), 92 Punkte
3. Thomas Goyard (FRA), 110 Punkte
(Keine deutschen Starter)

RS:X FRAUEN
1. Zofia Noceto-Klepacka (POL), 61 Punkte
2. Peina Chen (CHN), 64 Punkte
3. Malgorzata Bialecka (POL), 75 Punkte
(Keine deutschen Starter

2.4M (PARALYPISCH)
1. Damien Seguin (FRA), 9 Punkte
2. Bruno Jourdren (FRA), 24 Punkte
3. Rafa Andarias (ESP), 34 Punkte
(Keine deutschen Starter)

 


Populärste Rostocker Sportler durch die NNN geehrt
18.04.2018



Text: Norddeutsche Neueste Nachrichten 

Knifflige Bedingungen bei der Mallorca Sailing Center Regatta
03.04.2018

Was als „Warm-Up“ für die Trofeo Princesa Sofia gedacht war, entwickelte sich zu einer Geduldsprobe: Nach einem Tag Flaute und einem Tag nahezu ohne Wind erwarteten die Segler am letzten Tag der Mallorca Sailing Center Regatta Böen bis 25 Knoten und steile Welle.

 „Die Bedingungen haben großen Spaß gemacht!“, fasste Philipp Buhl (SCAI) nach dem Starkwind-Sonntag zusammen; „schade, dass nach der Wettfahrt nicht weiter gesegelt wurde“. Der Aktivensprecher des German Sailing Teams siegte in beiden zustande kommenden Laser Standard-Rennen, verbrachte den größten Teil der Trainings-Regatta wie seine Team-Kameraden allerdings mit Warten auf den Wind – trotz vielversprechender Windvorhersage bot die Sailing Center Regatta vom 9. bis 11. März entweder Flaute oder Sturm.

„Es waren durchweg schwierige Bedingungen“, sagte 470er-Steuermann Malte Winkel, der mit Vorschoter Matti Cipra Rang zwei belegte. Auch bei den 470er-Herren kamen insgesamt nur zwei Rennen zustande. „Nach zwei Rennen sind die Platzierungen wenig aussagekräftig“, so Malte Winkel. Der Sportsoldat, der für den Schweriner Yacht-Club startet, nimmt jedoch mit: „Wir sind bei Leicht- und Mittelwindbedingungen clever gesegelt und haben wenig taktische Fehler gemacht. Am Sonntag haben wir uns auch gut durchgekämpft. Das zeigt, dass wir allroundmäßig ganz gut aufgestellt sind.“

Im 470er Damen belegten Frederike Loewe und Anna Markfort(VSaW/JSC) nach ebenfalls zwei Wettfahrten Rang vier. Nadine Böhm undAnn-Christin Goliaß konnten nach überstandener Rücken-Verletzung von Steuerfrau Nadine Böhm die Starkwind-Wettfahrt des Sonntags gewinnen und kamen auf Gesamtrang sechs.

Für die Trofeo Princesa Sofia auf Mallorca wünschen sich die Segler konstantere Bedingungen. Die Regatta, die am 30. März beginnt, bildet das erste europäische Saison-Highlight für die olympischen Klassen. Ein Großteil des German Sailing Teams hat gemeldet. Die Endplatzierung bei der Trofeo Princesa Sofia ist ein Qualifikations-Kriterium für die Sailing World Championships Ende Juli in Arhus. Bei dem Event in Dänemark werden die ersten 40 Prozent der Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 vergeben.

Mallorca Sailing Center Regatta – Top 20-Platzierungen

470er M:
1. Pavel Sozykin/Denis Gribanov (RUS)
2. Malte Winkel/Matti Cipra (SYC/PWV)
3. Gyapjas Balazs/Zsombor Gyapas (HUN)
5. Jasper Wagner/Julian Autenrieth (VSaw/BYC)
10. Daniel Göttlich/Linus Klasen (VSaW)
11. Hjalte Studt/Silas Oettinghaus (DYC/ROYC)
13. Simon Diesch/Philipp Autenrieth (WYC/BYC)
19. Lucas Schlüter/Richard von Waldow (PYC)

470er W:
1. Hanna Mills/Eilidh McIntyre (GBR)
2. Amy Sebright/Anna Carpenter (GBR)
3. Silvia Mas Depares/Patricia Canteiro Reina (ESP)
4. Frederike Loewe/Anna Markfort (VSaW)
6. Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß (DTYC)
11. Fabienne Oster/Anastasiya Winkel (NRV)
13. Theres Dahnke/Birte Winkel (PWV/SYC)
15. Jara Seide/Johanna Hentschel (SCS/YCBG)
16. Constanze Stolz/Anna Reinsberg (DYC/WSC)

Laser Radial:
1. Alison Young (GBR)
2. Pernelle Michon (FRA)
3. Mathilde de Kerangat (FRA)
11. Lena Haverland (SYC)
12. Laura Schewe (KYC)
20. Leonard Stock

Laser Standard
1. Philipp Buhl (SCAI)
2. Yuri Hummel (NED)
3. Mohd Afendy Khairulnizam (MAS)
11. Max Wilken (RSVM)
12. Gregory Keizers (DUYC)
17. Theodor Bauer (RSVM)

Im 49er, 49er FX und Nacra 17 kamen keine Wettfahrten zustande.

www.dsv.de

 


LAND UND LANDESSPORTBUND SCHLIESSEN SPORTPAKT 2018 BIS 2021
01.03.2018

Das Land verstärkt seine finanzielle Unterstützung für den Sport in Mecklenburg-Vorpommern und stellt in den Jahren 2018 bis 2021 insgesamt bis zu 4 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung. Über die Verwendung der Mittel haben das Land und der Landessportbund einen Sportpakt geschlossen. Sportministerin Birgit Hesse, der Präsident des Landessportbundes (LSB), Andreas Bluhm, und der LSB-Geschäftsführer, Torsten Haverland, haben ihn gestern in Schwerin unterzeichnet.

„Bewegung und Sport sind gesund und machen Spaß“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Sport ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die keine Altersgrenze kennt. Sport fördert das Miteinander und den gegenseitigen Respekt. Mit dem Sportpakt machen wir klar, dass dem Land diese Werte wichtig sind. Heute ist deshalb ein guter Tag für den Sport. Ich freue mich, dass wir den Sport im Land stärker fördern können. Die zusätzlichen Mittel kommen insbesondere den Sportvereinen zu Gute, in denen sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren“, betonte Hesse.

Sportpakt: Verteilung der Fördermittel

Pro Jahr sind über den Sportpakt bis zu 1 Mio. Euro zusätzlich für die Sportförderung vorgesehen: 500.000 Euro stehen für den Erwerb von Großsportgeräten zur Verfügung. Weitere 250.000 Euro pro Jahr sind zur Stärkung des Ehrenamts im Sport, der Förderung der Integration, der Förderung des Kinder- und Jugendsports sowie der Förderung des Behinderten- und Gehörlosensports eingeplant. Außerdem unterstützt das Land den Nachwuchsleistungssport jährlich mit bis zu 250.000 Euro.

„Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, eine Vereinbarung wie den Sportpakt zu schließen“, sagte der Präsident des Landessportbundes, Andreas Bluhm. „Zusätzlich zum Sportfördergesetz versetzt uns der Sportpakt in die Lage, mit einer vierjährigen Planungssicherheit einzelne Schwerpunkte in der Sportentwicklung Mecklenburg-Vorpommerns, wie z. B. die Bezuschussung von Großsportgeräten und den Nachwuchsleistungssport, noch mehr zu fördern. Das ist ein wirkungsvolles Bekenntnis der Landesregierung zum Sport“, so Bluhm.

Erwerb von Großsportgeräten: 500.000 Euro

Das Land unterstützt die Sportvereine bei der Anschaffung von Sportgeräten. Neben dem Materialverschleiß müssen viele Geräte ausgetauscht werden, weil sie den geforderten Sicherheitsbestimmungen nicht mehr entsprechen. Moderne Großsportgeräte sind wichtig, um Training und Wettkämpfe abzusichern. So können u. a. die Anschaffungen von Sportmatten, Kanu- und Ruderbooten, Hockeyrollstühle, Sportgeräte für das Turnen, Groß- und Kleinfeldtoren unterstützt werden.

Stärkung des Ehrenamts, Integration, Kinder- und Jugendsport, Behinderten- und Gehörlosensport: 250.000 Euro

Das Budget für die Realisierung von Ehrenamtsprojekten ermöglicht dem Landessportbund, Vereine unbürokratisch zu unterstützen. Der Leichtathletikverband will beispielsweise ein Volunteer-Programm zur Deutschen Jugendmeisterschaft im Juli 2018 in Rostock auflegen. Um das Miteinander zu fördern und Vielfalt in die Sportlandschaft zu bringen, will der LSB das bestehende Bundesprogramm „Integration durch Sport“ durch Landesmittel verstärken. Im Bereich des Kinder- und Jugendsports soll die Begeisterung von Mädchen und Jungen für den Vereinssport vermehrt geweckt werden. Geplant sind u. a. Miniturniere oder eine Kinderturninitiative. Beim Behindertensport soll vor allem die Trainersituation verbessert werden. 


Nachwuchsleistungssport: 250.000 Euro

Talente suchen, Talente finden, Talente fördern – Die stetig voranschreitende Professionalisierung des internationalen Spitzensports erfordert professionelle Förderelemente und -strukturen auch auf Landesebene. Die Talentförderung und Kaderathletenförderung sollen verstärkt und die Eltern der Kaderathleten in den Internaten der Eliteschulen des Sports, dazu zählen die Sportgymnasien in Rostock, Neubrandenburg und Schwerin, stärker unterstützt werden. Hintergrund sind vor allem gestiegene Kosten bei der Unterbringung der Athletinnen und Athleten.

Sportförderung des Landes insgesamt

In den Haushaltsjahren 2018/2019 stehen jeweils rund 10 Mio. Euro für die Sportförderung in Mecklenburg-Vorpommern bereit. Über das Sportfördergesetz stellt das Land jährlich 8,95 Mio. Euro bereit. In den vergangenen Jahren belief sich diese Summe auf lediglich 8,7 Mio. Euro. Die zusätzlichen Mittel in Höhe von 250.000 Euro sind insbesondere für eine Anpassung der Trainergehälter in den zehn Schwerpunktsportarten gedacht. Hinzu kommen weitere Landes- und EU-Mittel (ELER) für den Sportstättenbau sowie Fördermittel aus dem Strategiefonds, so dass die Zuwendungen für den Sport im Jahr 2018 auf insgesamt über 14 Mio. Euro steigen.

www.lsb-mv.de


Malte Winkel und Matti Cipra segeln ihren 470-er auf WELTCUPRANG 10
29.01.2018

Sailing World Cup Miami 2018: Auf Gold folgten Silber und Platz vier in der Nationenwertung

Philipp Buhl (Segelclub Alpsee-Immenstadt) ist nach der Winterpause wieder in seinem Element. Bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Weltcup-Regatta vor Miami sicherte sich der 28-jährige Laser-Steuermann aus Sonthofen mit Rang zwei im Medaillenfinale die Silbermedaille. Nachdem Gold bereits vor dem Finale an den australischen Olympiasieger Tom Burton vergeben war, kam es zum mitreißenden Silber-Duell zwischen Buhl und dem britischen Doppel-Weltmeister Nick Thompson. Das Rennen machte der Aktivensprecher des German Sailing Teams!

In einem nervenstarken Schlussspurt sicherte sich Philipp Buhl die Silöbermedaille © Richard Langdon/Sailing Energy/World Sailing

Buhl war angriffslustig ins Finale gestartet und hatte zwischenzeitlich sogar die lose Deckung Thompsons zugunsten eines erfolgreichen Solos auf der zweiten Kreuz aufgegeben. Mit seinem mutigen Alleingang („Ich bin nach meiner Überzeugung und nach Kompass gesegelt“) rückte Buhlim laufenden Finale auf Rang zwei vor, den er trotz furioser Attacken des britischen Rivalen bis ins Ziel verteidigen konnte.

„Auf dem letzten Vorwind wurde es auf der Hälfte einmal eng zwischen uns, weil die Bö plötzlich weg war“, berichtete Buhl von dem fordernden Duell. Dann aber habe er schnell wieder Druck gefunden. Buhls so kampfstarke wie konzentrierte Leistung brachte dem Steuermann vom Segelclub Alpsee-Immenstadt Silber und ließ die DSV-Flotte im Medaillenspiegel auf Platz vier hinter Großbritannien, Frankreich und Australien vorrücken. Einen Tag zuvor hatten Victoria Jurczok und Anika Lorenz im 49erFX Weltcup-Gold gewonnen. „Ich freue mich also doppelt, weil auch Vicky und Anika so gut performt haben“, sagte Buhl nach der Siegerehrung für die Lasersegler.

Diesch/Autenrieth auf Platz 8, Winkel/Cipra auf Platz 10

Simon Diesch und Philipp Autenrieth segelten im Medal Race auf Platz 4 und belegten in der Gesamtserie den achten Platz © Jesus Renedo /Sailing Energy/World Sailing

Mit weiteren vier Top-Ten-Platzierungen hinterließ das German Sailing Team zum Saisonauftakt in Florida einen insgesamt starken Eindruck. Dazu trugen am Sonntag auch die 470er-Crews Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club) und Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersportverein) mit den Plätzen 8 und 10 bei. Im Medaillenfinale hatten Diesch/Autenrieth einen hervorragenden vierten Rang erkämpft.

DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner hatte an diesem Weltcup-Wochenende viel Anlass zur Freude: „Wir haben in Miami eine wirklich gute Gesamtleistung unserer Mannschaft erleben dürfen und viel positives Echo bekommen. Dazu gratulieren wir unseren Seglern und ihren Teams. Die intensive Arbeit der Trainingsgruppen mit ihren Coaches funktioniert gut und trägt Früchte. Unsere Aktiven können diese Saison nun mit einigem Selbstbewusstsein ansteuern. Wir blicken den Jahreshöhepunkten und vor allem der Weltmeisterschaft aller olympischen Disziplinen in den ersten beiden August-Wochen im dänischen Aarhus optimistisch entgegen. Dort wollen wir die ersten Nationenqualifikationen für die Olympischen Spiele 2020 sicherstellen. Mit einer Mannschaft wie unserer jetzigen ist das eine schöne Herausforderung, auf die wir uns sehr freuen!“

Endergebnisse – 2. Finaltag Miami

(mit Beteiligung dt. Teams an den Medaillenrennen)

LASER

1. Tom Burton (AUS), 51 Punkte
2. Philipp Buhl (Segelclub Alpsee-Immenstadt), 68 Punkte
3. Nick Thompson (GBR), 69 Punkte

470ER MÄNNER

1. Luke Patience/Chris Grube (GBR), 24 Punkte
2. Kevin Peponnet/Jeremie Mion (FRA), 51 Punkte
3. Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (SWE), 57 Punkte
8. Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 80 Punkte
10. Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersportverein), 99 Punkte

Text: www.dsv.org


Wählen Sie die Sportler des Jahres 2017 !
28.11.2017

Wählen Sie die Sportler des Jahres 2017 !

Der Landessportbund, die Ostsee-Zeitung sowie NDR 1 Radio MV und das Nordmagazin rufen vom 2. Dezember 2017 bis zum 13. Januar 2018 wieder gemeinsam auf, den Sportler, die Sportlerin und das Team des Jahres 2017 in Mecklenburg-Vorpommern zu wählen.

Auf der Sportgala des Landessportbundes am 24. Februar 2018 im Radisson Blu Hotel Rostock wird das Geheimnis gelüftet.

Die Sportgala wird von der AOK Nordost und die Provinzial Brandkasse Nord unterstützt.

Sie haben zwei Möglichkeiten zur Stimmenabgabe:
• online auf www.mv-sportlerdesjahres.de
• per Coupon in der OSTSEE-ZEITUNG

Die OSTSEE-ZEITUNG und NDR 1 Radio MV und das Nordmagazin bewerben die Aktion im gesamten Verbreitungs- bzw. Sendegebiet, so dass viele Bürger von der Chance erfahren, ihre „Sportlerin des Jahres", ihren "Sportler des Jahres" und ihr "Team des Jahres" mitbestimmen zu können.

Am 14. November hat die Jury nach sportlichen Kriterien Athleten für die Wahl nominiert.
Zur Jury gehören Vertreter des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Ostsee-Zeitung und des NDR Landesfunkhauses.

In der Print- und Online-Ausgabe der Ostsee-Zeitung vom 2. Dezember sowie im Internet von Landessportbund, NDR 1 Radio MV und dem Nordmagazin werden alle Kandidaten der Sportlerwahl vorgestellt.

Mit Ihrer Stimme nehmen Sie - gemäß den Teilnahmebedingungen - automatisch an der Verlosung unserer Preise teil.

Und der Hauptpreis ist in diesem Jahr eine wunderschöne Kreuzfahrt ins Baltikum auf AIDAmar.


Hannah Anderssohn für JUGEND-WM 2017 nominiert
25.10.2017

World Sailing – Jugendweltmeisterschaft 2017: 

Das deutsche Team steht fest

Das deutsche Team für die World Sailing Youth Worlds 2017 in Sanya, China steht fest. 
Vom 09.-16.12.2017 geben sie ihr Bestes in Asien. 

Die Seglerjugend im Deutschen Segler-Verband freut sich, dass die folgenden Segler/-innen für den DSV an den Start gehen:

Einhand weiblich, Laser Radial: 
Hannah Anderssohn, Jg. ’99, Warnemünder Segel-Club e.V.

Einhand männlich, Laser Radial: 
Nico Naujock, Jg. ’01, Wassersportverein 1921

Zweihand weiblich, 420er: 
Inga-Marie Hofmann, Jg. ’01, Düsseldorfer Yachtclub
Henrike Leitl, Jg. ’00, Düsseldorfer Yachtclub

Zweihand weiblich, 29er:  
Freya Feilcke, Jg. ’01, Wind und Welle e.V.
Maru Scheel, Jg. ’00, Kieler Yacht-Club e.V.

Zweihand männlich, 29er: 
Bendix Hempel, Jg. ’00, Kieler Yacht-Club e.V.
Tobias Matern, Jg. ’01, Flensburger Segel-Club e.V.

Zweihand mixed, Nacra 15:
Romy Mackenbrock, Jg. ‘01, Norddeutscher Regatta Verein
Silas Mühle, Jg. ’02, Hamburger Segel-Club e.V.

Der Weltseglerverband veranstaltet die Jugendweltmeisterschaft dieses Jahr vom 09. Dezember 2017 bis zum 16. Dezember 2017 in Sanya, China. Die Wettfahrten starten am 11. Dezember.
Seit Mitte Oktober steht unser deutsches Team von zehn Seglerinnen und Seglern sowie unseren Trainerteam um Franziska Goltz, Anton Schmatz und Mitja Meyer fest.
Gemeinsam machen sie sich ab dem 04. Dezember auf den Weg von Frankfurt über Peking nach Sanya. Im Gegensatz zum letzten Jahr wird das Team gemeinsam an- und abreisen, sodass dem Teamgefühl und einem ‚Stelldichein‘ nichts im Wege steht.

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit werden unsere hoffentlich zufriedenen Sportler wieder bei Ihren Familien sein und gemeinsam das Jahr ausklingen lassen. Wir wünschen euch viel Erfolg und drücken die Daumen für euer sportliches Vorhaben in Asien!

Text:www.dsv.org

 


WADA VERBOTSLISTE 2018
19.10.2017

Anti-Doping-Kampf: WADA veröffentlicht Verbotsliste 2018

18.10.2017

Die neue Verbotsliste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) für das Jahr 2018 ist nun veröffentlicht worden. Das gab die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) in Bonn bekannt.

Änderungen betreffen insbesondere folgende Kategorien:

·         Neu aufgenommen in Kategorie „S2. Peptidhormone, Wachstumsfaktoren, verwandte Substanzen und Mimetika“ sind die Wachstumsfaktoren Thymosinbeta 4 und das davon abgeleitete TB-500. Beide Substanzen sind nicht als Arzneimittel zugelassen, Thymosinbeta 4 befindet sich in klinischen Studien zur Behandlung bestimmter Augenkrankheiten.

·         Tulobuterol ist als ein weiteres Beispiel für verbotene Beta-2-Agonisten in Kategorie „S3. Beta-2-Agonisten“ genannt.

·         Glycerol, ehemals gemäß Kategorie „S5. Diuretika und Maskierungsmittel“ als Plasma-expander verboten, ist in dieser Form ab 2018 erlaubt.

·         Neu in die Kategorie „S6. b: Spezifische Stimulanzien“ hinzugefügt, ist die Substanz 1,3-Dimethylbutylamin. 1,3-Dimethylbutylamin ähnelt in seiner Struktur und Wirkung dem bereits seit einigen Jahren in der Verbotsliste genannten Methylhexanamin (= 1,3-Di-methylamylamin) und kann, wie dieses, ebenso in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein.

·         Alkohol ist ab dem 1. Januar 2018 nicht mehr Bestandteil der Verbotsliste.

·         Intravenöse Infusionen sind ab 2018 in einem Volumen von 100 mL und einem zeitlichen Abstand von mindestens 12 Stunden erlaubt, wenn die enthaltenen Substanzen erlaubt sind. Bis Ende 2017 beträgt das maximal zulässige Volumen 50 mL und dieses darf frühestens nach 6 Stunden erneut verabreicht werden.

Die NADA kündigte an, die Verbotsliste 2018 und die Änderungen nun ins Deutsche übersetzen zu lassen und zum Jahreswechsel auf der NADA-Homepage zur Verfügung zu stellen. Die englische Version der Verbotsliste 2018, ebenso wie die Erläuterungen zu den wichtigen Änderungen der neuen Verbotsliste und das Monitoring Program finden sich Opens external link in new windowonline.

(Quelle: NADA)


WADA-VERBOTSLISTE 2018
10.10.2017


www.leichtathletik.de/news/news/detail/wada-veroeffentlicht-verbotsliste-fuer-2018/

Deutsche LASER-SEGLER bei EM ... WELTKLASSE
10.10.2017

Buhl und Weger demonstrieren Weltklasse im Laser: 

Zwei Top-Fünf-Ergebnisse bei der Europameisterschaft

Barcelona/Spanien. Beim letzten europäischen Saisonhöhepunkt der olympischen Einhand-Disziplinen Laser Standard und Laser Radial haben Philipp Buhl und Svenja Weger die deutschen Ausrufezeichen gesetzt. Der Weltranglisten-Erste Philipp Buhl segelte bei der Laser-Europameisterschaft im Feld der 113 Starter aus aller Welt auf Platz fünf. Der 27-jährige Steuermann vom Segelclub Alpsee-Immenstadt vergab zwar am letzten Tag die Chance auf einen Podiumsplatz, führt aber weiter die Weltrangliste an und und zog eine positive vorläufige Saisonbilanz.

Der Schützling von Trainer Alexander Schlonski sagte: „Ich bin in diesem Jahr bis auf einen ja auch nicht schlechten neunten Platz sehr beständig in den Top Sechs gesegelt, habe bei allen großen Events immer die Medaillenrennen erreicht. Das stimmt mich mit Blick auf mein großes Ziel, Regatten zu dominieren und Titel zu gewinnen, sehr optimistisch. Und das wiederum motiviert mich sehr und macht einfach Spaß!“ Bei den Männern setzte sich im Laser-Standard Doppel-Weltmeister Nick Thompson aus Großbritannien durch. Der Italiener Francesco Marrai und der Zypriot Pavlos Kontides holten Silber und Bronze.

Ihr bestes Saisonergebnis erzielte im ehemaligen Olympiarevier vor Barcelona Svenja Wegervom Potsdamer Yacht-Club. Die 24-jährige Europameisterin von 2014 verpasste die Podiumsplätze als Vierte nur knapp, konnte während der Titelkämpfe mit zwei Tagessiegen der Laser-Radial-Weltelite und auch Olympiasiegerin Marit Bouwmeester aus den Niederlagen mehrfach das Heck zeigen. Svenja Weger hatte aufgrund einer Schulterverletzung länger pausieren müssen, ist nun aber stärker als zuvor zurück. EM-Gold sicherte sich im Feld der 90 Starterinnen nach elf Wettfahrten Weltmeisterin Marit Bouwmeester vor der olympischen Bronzemedaillen-Gewinnerin Anne-Marie Rindom aus Dänemark und Vasileia Karachaliou aus Griechenland.

DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner freute sich über den gelungenen Einsatz der besten deutschen Laser-Segler: „Das sind erneut großartige Ergebnisse unserer Athleten. Insbesondere Svenja Weger, die nach einer Schulterverletzung lange pausieren musste, ist wieder voll da. Diese Resultate von Philipp und Svenja runden die aus deutscher Sicht sehr erfolgreiche Lasersaison positiv ab. Es sind schöne Schlussakkorde der Saison 2017 für das gesamte German Sailing Team. Wir werden vom Deutschen Olympischen Sportbund und dem BMI in starker Weise unterstützt. Es ist gut, dass wir uns dafür so eindrucksvoll wie in diesem Jahr beispielsweise auch bei der Skiff-Europameisterschaft in Kiel mit zwei Teams auf dem Podium bedanken und zeigen können, was aus dieser Unterstützung entsteht. Dafür danken wir auch unseren Seglern und Trainern sehr!“

GESAMTERGEBNIS LASER EUROPAMEISTERSCHAFT 2017

LASER STANDARD

1. Nick Thompson (GBR), 53 Punkte
2. Francesco Marrai (ITA), 61 Punkte
3. Pavlos Kontides (CYP), 66 Punkte
5. Philipp Buhl (Sonthofen/Kiel, SCAI), 78 Punkte

LASER RADIAL

1. Marit Bouwmeester (NED), 53 Punkte
2. Anne-Marie Rindom (DEN), 54 Punkte
3. Vasileia Karachaliou (GRE), 57 Punkte
4. Svenja Weger (Heidelberg/Kiel, Potsdamer Yacht-Club), 63 Punkte

 


Hannah Anderssohn gewinnt Laser-WM der Jugend
07.09.2017

Vor Medemblik verteidigte Hannah Anderssohn (Warnemünder Segel-Club) in zwei packenden Finalrennen die Führung vor der Olympiateilnehmerin und amtierenden Jugend-Weltmeisterin Dolores Moreira Fraschini aus Uruguay. Mit Laura Schewe vom Kieler Yacht-Club und Julia Büsselberg vom Verein Seglerhaus am Wannsee erreichten zwei weitere deutsche Seglerinnen Top 10-Plätze bei der Laser Radial-Jugendweltmeistschaft. Nico Naujock gewann Bronze in der U17-Wertung.



Hannah Anderssohn setzte sich bei der Laser Radial-JWM gegen starke internationale Konkurrenz durch. Foto: Thom Touw

Als Hannah Anderssohn beim letzten Finalrennen der Laser Radial-Jugendweltmeisterschaft die Ziellinie überquerte, wusste sie noch nicht, ob sie jubeln durfte oder nicht. Mit dem Wissen, die Silbermedaille sicher zu haben, war die 17-Jährige in die beiden entscheidenden Wettfahrten gestartet. „Die genauen Punktabstände wollte sie lieber nicht wissen“, sagte Laser Radial-Juniorentrainerin Franziska Goltz. In den zwei Finalrennen hieß es, die Nerven und ein gutes Auge für den Wind zu bewahren; „die Luvtonne lag eng unter Land, mit entsprechenden 10- bis 15-Grad Drehern“. Das erste der Finalrennen beendete Hannah Anderssohn auf dem dritten Platz und zeigte ihrer unmittelbaren Konkurrentin, der Uruguayerin Dolores Moreira Fraschini, das Heck. Im entscheidenden Finalrennen bewies die 17-Jährige, die am Bundesstützpunkt in Kiel-Schilksee zur Schule geht und trainiert, starke Nerven und ließ sich auch von Fraschinis Führung nicht aus der Ruhe bringen: Mit zwei Punkten Vorsprung sicherte sich Hannah Anderssohn ihre erste WM-Goldmedaille! Als die Trainerin ihr die Gewissheit überbrachte, „da ist Hannah schon ein bisschen ausgerastet“, so Franziska Goltz.

In den Qualifikationsrennen, die von mittleren, drehenden Winden und der typischen kurzen IJsselmeer-Welle geprägt wurden, dominierte Julia Büsselberg das Feld. Die Berlinerin, ebenfalls 17 Jahre alt, segelte ausschließlich Top Ten-Plätze. Ein „Ausrutscher“ – Platz 44 – und drei weitere Final-Platzierungen außerhalb der besten Zehn kosteten Julia Büsselberg schließlich den Podiumsplatz, sie belegte WM-Gesamtrang sieben. Bei stärkeren Winden hat die eher zierliche Seglerin noch körperliche Nachteile – dass sie an die Weltspitze gehört, demonstrierte sie in Medemblik aber eindrucksvoll. Erst Ende 2016 war Julia Büsselberg nach einer erfolgreichen Zeit im Laser 4.7 (u. A. U16-Weltmeisterin 2015) in den Radial umgestiegen.

Über ihre erste Top Ten-Platzierung bei einer Weltmeisterschaft durfte sich Laura Schewe vom Kieler Yacht-Club freuen: Mit einem zweiten und einem 14. Platz in den Finals erkämpfte sie sich Gesamtplatz fünf – trotz eines kapitalen Streichers in Folge einer Jury-Strafe in der Quali-Phase. „Ich bin mit Lauras Leistung sehr zufrieden“, bilanzierte ihre Trainerin Franziska Goltz. „In Medemblik ist es ihr gelungen, konstant gute Einzelergebnisse zu segeln. An dieser Konstanz wollen wir jetzt arbeiten.“ Mit zwei sechsten Plätzen in der Gold Fleet zeigte zudem Vanessa Gregor vom Remscheider Segelyachtclub eine gute Performance, die der 17-Jährigen aus der Jugend-Nationalmannschaft eine Platzierung in den Top 20 einbrachte. Zum Saisonende wechselt Vanessa Gregor an den Bundesstützpunkt Kiel.

Bester männlicher Deutscher bei der Laser Radial-Jugendweltmeisterschaft wurde Nico Naujockmit Rang 34. Der 16-Jährige vom Wassersportverein 1921 e.V. errang in der U17-Wertung im Schluss-Spurt die Bronzemedaille. „Nico ist nach seinem U17-Sieg bei der Jugend-EM in Gdynia mit hohen Erwartungen in das Event gegangen“, sagte Olaf Koppin, Trainer am Bundesstützpunkt Berlin, „doch die Leistungsdichte in einem Feld von 280 Startern war sehr hoch. Nico hat aber nicht aufgegeben und gekämpft bis zum Schluss, was ihm die Bronzemedaille eingebracht hat. Insgesamt ist er eine super Saison gesegelt.“ Sehr zufrieden zeigte sich Koppin mit der Leistung vonJustin Barth (Berliner Yacht-Club), der in der U17-Wertung auf den achten Platz kam. Bis zu den Finalrennen lag Barth noch auf Kurs U17-Bronze, doch bei stärkerem Wind hat der recht leichte Segler noch Speed-Nachteile. „Auch Justin hat gekämpft bis zum Schluss. Für ihn ist es die erste Saison im Laser Radial. Dass er es hier in die Gold Fleet geschafft hat, ist eine tolle Leistung.“

In der U17-Wertung der Frauen segelte Lina Kristin Fischer auf Platz vier. Das Nachwuchstalent vom Seglerverein Großenheidorn wird ab der kommenden Saison in der Junioren-Gruppe am Standort Kiel trainieren. Mit Theresa Wierschin (ASVG, 6. Platz), Ellen Wittenberg (SV 03, 7. Platz),Katharina Schoch (SSC, 8. Platz) und Florence Permantier (SKBUE, 9. Platz) waren die deutschen Laser Radial-Seglerinnen in der U17-Wertung stark vertreten.

Laser Radial-Jugendweltmeisterschaft – deutsche Top 20:

Damen:
1. Hannah Anderssohn (WSC), 25 Punkte
2. Dolores Morira Fraschini (URU), 27 Punkte
3. Charlotte Rose (USA), 37 Punkte
5. Laura Schewe (KYC), 57 Punkte
7. Julia Büsselberg (VSAW), 79 Punkte
18. Vanessa Gregor (RSC), 119 Punkte


Malte Winkel und Matti Cipra im 470er - Verpassten nur knapp den Sprung in die Top Ten
02.05.2017

Silberstreif am Horizont: Das German Sailing Team nimmt mit Weltcup-Silber Kurs auf Tokio 2020

Hamburg, 1. Mai 2017. Die deutsche Segel-Nationalmannschaft ist erfolgreich ins nacholympische Jahr durchgestartet. Die junge Mannschaft formiert sich auf ihrem Kurs mit Ziel Tokio 2020. Bereits bekannte und erfolgreiche deutsche Olympiasegler sowie junge Talente bilden gemeinsam die Mannschaft, die sich für die kommenden drei Jahre viel vorgenommen hat.

Zu den Vorreitern und Antreibern zählen die Olympia-Neunten Victoria Jurczok und Anika Lorenz vom Verein Seglerhaus am Wannsee. Die beiden Berliner 49erFX-Seglerinnen haben sich für eine zweite Olympiakampagne entschieden und die schon früh in dieser Saison eindrucksvoll eingeläutet. Dem souveränen Sieg beim spanischen Klassiker Trofeo Princesa Sofía Ende März ließen sie an diesem Wochenende Weltcup-Silber im stark besetzten Feld vor Hyères folgen. Dort lieferten sich die 27-jährige Steuerfrau und ihre 26-jährige Vorschoterin ein packendes Duell mit den brasilianischen Olympiasiegerinnen Martine Soffiatti Grael und Kahena Kunze, unterlagen am Ende nur knapp, konnten aber die Britinnen Charlotte Dobson und Saskia Tidey auf Platz drei verweisen.

In fünf Rennen waren die Südamerikanerinnen besser als die Deutschen, in fünf kamen die Deutschen schneller ins Ziel. Das Medaillenrennen gewannen Grael und Kunze. Vicky Jurczok und Anika Lorenz aber feierten mit Silber ihre erste Weltcup-Medaille ­und setzten damit in Regie ihres neuen Trainer David Evans ein dickes Ausrufezeichen hinter ihre olympischen Ambitionen. „Uns hat die Winterpause gut getan. Wir fühlen uns frisch und sind sehr happy über unsere erste Medaille bei einer Weltcup-Regatta“, sagte Anika Lorenz. „Das war die zweite starke Leistung von Vicky und Anika in Folge und binnen sehr kurzer Zeit. Wir gratulieren den beiden herzlich! Sie haben ihr Können wieder auf den Punkt abrufen können. Das ist beeindruckend und in drei Jahren die Fähigkeit, die mit Blick auf Olympische Spiele so wichtig ist“, sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner in Hyères. Die Gründe für den Erfolg nannte Vicky Jurczok: „Gute Starts und gute Geschwindigkeit. Wenn wir in allen Bedingungen so schnell sein könnten, würden wir es uns sehr leicht machen. Daran arbeiten wir.“

Das Wort „Arbeit“ fällt in diesen Wochen oft in Gesprächen mit den Seglern und Seglerinnen im Sailing Team Germany.  Sie wissen, dass drei Jahre harte Arbeit auf sie warten. Aber gleichzeitig auch Regattahöhepunkte, Bewährungsproben und Erfolge. Aktivensprecher Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee Immenstadt hat bereits zwei Olympia-Kampagnen hinter sich. In die dritte ist der Vize-Weltmeister von 2015 jetzt mit seinem neuen Coach Alex Schlonski und jungen Teamkameraden wie Theo Bauer (Röbeler Segler-Verein) und Nik Aaron Willim (Norddeutscher Regatta Verein) durchgestartet. Nach einer knapp verlorenen nationalen Olympia-Ausscheidung 2011/2012, Platz 14 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 und nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ will der Sonthofener mit aller Erfahrung und ganzem Können noch einmal um eine Olympia-Fahrkarte kämpfen.

Beim Weltcup vor Hyères hatte der 27-Jährige anfangs mehr mit den drehenden Winden zu kämpfen, als ihm lieb war. Im Schlussspurt aber gelang ihm, was er „unbedingt schaffen“ wollte: „Ich wollte wieder ran an die Top-Gruppe und das ist gelungen.“ Als Siebter schoss Buhl den Weltcup inmitten seiner stärksten Konkurrenten ab und zog positiv Bilanz: „Mit einem soliden Medaillenrennen habe ich den Weltcup als Siebter beendet. Es war nicht mein Wunschergebnis, aber ein anständiges Resultat nach dem schwachen Anfang.“

Im 470er erreichte mit Frederike Loewe (23, Verein Seglerhaus am Wannsee) und Anna Markfort (23, Joersfelder Segel-Club)  auf Platz 9 ein weiteres deutsches Team im Weltcup-Revier vor Hyères die Top Ten.

Im 470er-Feld der Männer hatten Malte Winkel und Matti Cipra vom Plauer Wassersportverein den Sprung in die Top Ten als Elfte nur knapp verpasst. Simon Diesch und Philipp Autenrieth erreichten Platz 16.

 

Verpassten nur knapp den Sprung in die Top Ten: Malte Winkel und Matti Cipra im 470er. @Pedro Martinez / Sailing Energy / World Sailing

Erik Heil und Thomas Plößel vom Norddeutschen Regatta Verein beendeten ihren ersten Einsatz nach einem Dreivierteljahr Wettkampfpause im 49er ebenfalls mit Platz elf. „Unsere Starts und unsere Entscheidungen waren gut, der Tagessieg am Ende sehr motivierend. Es fehlte uns noch etwas am Bootsgefühl. Wir wissen, woran wir jetzt zu arbeiten haben“, sagte Thomas Plößel.

Die Bronzemedaillen-Gewinner von Rio de Janeiro führen das ehrgeizige deutsche 49er-Team an, dem mit den Europameistern Justus Schmidt/Max Boehme (Kieler Yacht-Club), Tim Fischer/Fabian Graf (Norddeutscher Regatta Verein/Verein Seglerhaus am Wannsee) und Jakob Meggendorfer/Andreas Sprangler (Ruder- und Segelclub Simssee) weitere starke Crews angehören. Tim Fischer/Fabian Graf wurde 14. und Jakob Meggendorfer/Andreas Sprangler erreichten Platz 20. Als Bundestrainer des 49er-Perspektivkaders ist Max Groy im Einsatz.

Im Laser Radial fand Steuerfrau Svenja Weger vom Potsdamer Yacht-Club nach ihrer Schulter-Operation und einer langen Wettkampfpause beim Weltcup vor Hyères als Fünfzehnte wieder gut ins Rennen. Pauline Liebig erreichte Platz 24.

Mit Platz sechs zeigte Formula-Kiter Florian Gruber aus Garmisch-Partenkirchen, dass er sich längst seinen Stammplatz im Kreis der Weltelite erarbeitet hat.

Die Ergebnisse es German Sailing Team beim World Sailing Weltcup vor Hyères im Überblick:

49ERFX

  1. Martine Soffiatti Grael/Kahena Kunze (BRA), 34 Punkte
  2. Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Berlin, VSaW), 50 Punkte
  3. Charlotte Dobson/Saskia Tidey (GBR), 63 Punkte

49ER

  1. Diego Botin le Chever/Iago Lopez Marra (ESP), 57 Punkte
  2. Dylan Fletcher-Scott/Stuart Bithell (GBR), 82 Punkte
  3. Carl P Sylvan/Marcus Anjemark (SWE), 88 Punkte

11. Erik Heil/Thomas Plößel (Berlin/Norddeutscher Regatta Verein), 145 Punkte

14. Tim Fischer/Fabian Graf (Kiel/NRV VSaW), 153 Punkte

20. Jakob Meggendorfer/Andreas Sprangler (Kiel, Ruder- und Segelclub Simssee), 176 Punkte

LASER

  1. Pavlos Kontides (CYP), 63 Punkte
  2. Francesco Marrai (ITA), 63 Punkte
  3. Matthew Wearn (AUS), 78 Punkte

7. Philipp Buhl (Sonthofen/SCAI), 124 Punkte

LASER RADIAL

  1. Evi van Acker (BEL), 67 Punkte
  2. Tuula Tenkanen (FIN), 87 Punkte
  3. Mathilde de Kerangat (FRA), 93 Punkte

15. Svenja Weger (Kiel, Potsdamer Yacht-Club), 146 Punkte

24. Pauline Liebig (DSMC Konstanz), 203 Punkte

470ER FRAUEN

  1. Afrodite Zegers/Annelos van Veen (NED), 30 Punkte
  2. Silvia Mas Depares/Patricia Cantero Reina (ESP), 55 Punkte
  3. Linda Fahrni/Maja Siegenthaler (SUI), 55 Punkte

9. Frederike Loewe/Anna Markfort (VSaW, Joersfelder Segel-Club), 108 Punkte

470ER MÄNNER

  1. Mathew Belcher/William Ryan (AUS), 18 Punkte
  2. Carl-Fredrik Fock/Marcus Dackhammar (SWE), 52 Punkte
  3. Panagiotis Mantis/Pavlos Kagialis (GRE), 73 Punkte

11. Malte Winkel/Matti Cipra (Kiel, Plauer Wassersportverein), 115 Punkte

16. Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 133 Punkte


Olympia: Bridgestone Deutschland startet Kommunikationskampagne
28.04.2017

Sportdeutschland bewegt sich

Hier ist der Link zum Thema:

https://www.egalwaskommt.de/

Theodor Bauer segelt einen fast perfekten Auftakt
04.04.2017

German Sailing Team eröffnet europäische Regattasaison mit einem Kantersieg und vielen starken Einzelleistungen

Palma de Mallorca, 2. April 2017. Das German Sailing Team hat die europäische Regattasaison mit einem Klassensieg und vielen guten Einzelresultaten eröffnet. Vor Palma de Mallorca ist die deutsche Segel-Nationalmannschaft bei der 48. Auflage des Klassikers Trofeo Princesa Sofía vielversprechend in das nacholympische Jahr gestartet. Allen voran die Olympia-Neunten Victoria Jurczok und Anika Lorenz, die ihre Flotte im 49erFX beherrschten wie kein anderes Team eine der anderen neun olympischen Disziplinen. Mit acht Tagessiegen in 15 Wettfahrten und imposanten Leistungen im stürmischen Finale läuteten die Berlinerinnen vom Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) ihre zweite Olympia-Kampagne erfolgreich ein und bescherten dem German Sailing Team des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) einen Platz unter den zehn erfolgreichsten Nationen.

„Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison fehlten noch einige starke Crews, doch für uns war es ein sehr gelungener Auftakt“, sagte Vicky Jurczok nach dem Finale im Hafen. In Winden um 25 Knoten konnten nur zwei der drei geplanten Finalläufe der 49erFX-Frauen ausgetragen werden. Im zweiten Durchgang waren die WM-Dritten von 2016 am Samstag eine von nur zwei Crews, die in den harschen Kenter-Bedingungen überhaupt das Ziel erreichen konnten. Damit zeigten Jurczok/Lorenz, dass sie mit ihrer Erfahrung und Routine auch in stärkeren Winden bestehen können – ihre vielleicht beste Erkenntnis bei dieser Mallorca-Regatta.

833 Seglerinnen und Segler und 646 Boote aus 53 Nationen haben die Bucht von Palma de Mallorca eine Woche lang in eine spannend-spektakuläre Segel-Arena verwandelt, in der olympische Medaillengewinner auf Weltmeister, Europameister, aber auch viele neue aufstrebende Talente trafen und ihre Frühform testeten. „Mir hat der Auftakt unseres German Sailing Teams gut gefallen“, sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner, „der Sieg von Vicky und Anika im 49erFX ist der perfekte Startschuss für die Saison. Ich habe viele motivierende und teilweise beeindruckende Einzelresultate auch jüngerer Crews gesehen. Ob nun im 470er von Simon Diesch und Phillip Autenrieth, im 49er durch Tim Fischer und Fabian Graf, im Laser Radial von Hannah Anderssohn oder auch bei den Laserseglern von Theo Bauer und Nik Willim. Damit lässt sich arbeiten. Auch Jan Hause Erichsen und Ann-Kristin Wedemeyer sind als neue Nacra-17-Crew gut in ihre erste gemeinsame Regatta eingestiegen. Wir starten positiv in die Saison 2017!“

Für zwei weitere Top-Ten-Gesamtplatzierungen sorgten neben Jurczok/Lorenz die 49er-Crew Fischer/Graf als Siebte und mit Philipp Buhl der Aktivensprecher des German Sailing Teams. Der Sonthofener vom Segelclub Alpsee-Immenstadt hatte in der Serie vor Mallorca mit einem Frühstart und zwei misslungenen Rennen zwar mehrere Tiefschläge wegzustecken, konnte sich aber immer wieder nach vorne arbeiten. Im Medaillenrennen rückte er als Fünfter noch auf Platz neun vor. Der „Leitwolf der Laser-Gruppe“ erwies sich einmal mehr als Teamplayer und lobte vor allem die starken Auftritte seiner jüngeren Mitstreiter Theo Bauer und Nik Aaron Willim.

Theo Bauer konnte mit den Einzelrängen 3, 3, 5 und 4 gleich viermal zeigen, dass seine Leistungskurve nach diesem Winter stark angestiegen ist. Der 22-Jährige vom Röbeler Segler-Verein erzählte: „Als ich hier zwischenzeitlich Siebter war, haben mich viele Leute angesprochen, wie krass gut es für mich läuft. Ich hätte die Serie natürlich auch gerne so abgeschlossen, bin aber insgesamt zufrieden, weil ich zeigen konnte, wo ich hingehöre. Ich bin noch nicht auf dem Level der Weltklasseleute wie Philipp, aber auf dem richtigen Weg. Und unsere Trainingsgruppe mit unserem Coach Alex Schlonski, die ist der Hammer! Dazu Buhli als Leittier, der seine Geheimnisse auf keinen Fall für sich behält…“ Auch Nik Willim vom Norddeutschen Regatta Verein beeindruckte mit einem Tagessieg sowie einem dritten und einem fünften Rang in ihrem gut besetzten Feld. Philipp Buhl ist zum Auftakt seiner dritten Olympia-Kampagne sicher: „Wir sind eine sehr starke Truppe und haben zusammen sehr guten Speed erarbeitet. Darauf lässt sich aufbauen.“

GESAMTERGEBNISSE TROFEO PRINCESA SOFÍA 2017

(mit deutschen Teams in den Top 20)

470ER MÄNNER

  1. Tetsuya Isozaki/Akira Takayanagi (JPN), 49 Punkte
  2. Carl-Fredrik Fock/Marcus Dackhammar (SWE), 50 Punkte
  3. Jordi Xammar/Nicolas Rodriguez (ESP), 51 Punkte
  4. Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer YC/Bayerischer YC), 87 Punkte
  5. Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner YC/Plauer WV), 106 Punkte

470ER FRAUEN

  1. Afrodite Zegers/Anneloes Van Veen (NED), 35 Punkte
  2. Agnieszka Skrzypulec/Jolanta Ogar (AUT), 38 Punkte
  3. Silvia Man Depares/Patricia Cantero (ESP), 47 Punkte
  4. Nadine Böhm/Ann-Christin Goliass (Dt. Touring YC), 76 Punkte
  5. Fabienne Oster/Anastasiya Krasko (NRV, YC Ludwigshafen Bodensee), 86 Punkte
  6. Frederike Loewe/Anna Markfort (VSaW/Joersfelder SC), 98 Punkte

49ER

  1. James Peters/Fynn Sterritt (GBR), 68 Punkte
  2. Diego Botin Chever/Iago Lopez Marra (ESP), 69 Punkte
  3. Dylan Fletcher-Scott/Stuart Bithell (GBR), 81 Punkte
  4. Tim Fischer/Fabian Graf (NRV/VSaW), 113 Punkte
  5. Jakob Meggendorfer/Andreas Spranger (Segel- und Ruderclub Simssee), 193 Punkte

49ERFX

  1. Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Verein Seglerhaus am Wannsee), 47 Punkte
  2. Helene Naess/Marie Rønningen (NOR), 96 Punkte
  3. Kimberly Lim/Cecilia Low (SIN), 114 Punkte

FINN

(Achtung, neues Finalformat, daher gelten die Plätze im Finale für die besten Zehn/Fünf)

  1. Max Salminen (SWE)
  2. Zsombor Berecz (HUN)
  3. Alician Kaynar (TUR)
  4. Max Kohlhoff (Kieler Yacht-Club), 136 Punkte

LASER

  1. Francesco Marrei (ITA), 57 Punkte
  2. Elliot Hanson (NOR), 58 Punkte
  3. Nick Thompson (GBR), 61 Punkte
  4. Philipp Buhl (Segelclub Alpsee-Immenstadt),  124 Punkte
  5. Theodor Bauer (Röbeler Segler-Verein), 172 Punkte

LASER RADIAL

  1. Dongshuang Zhang (CHN), 83 Punkte
  2. Viktorija Andrulyte (LTU), 92 Punkte
  3. Monika Mikkola (FIN), 98 Punkte

NACRA 17

  1. Fernando Echavarri Erasun/Tara Pacheco van Rinsoever (ESP), 52 Punkte
  2. John Gimson/Anna Burnett (GBR), 68.45 Punkte
  3. Lin Cenholt/Christian Peter Lübeck (DEN), 81 Punkte
  4. Jan Hauke Erichsen / Ann-Kristin Wedemeyer (Flensburger Segel-Club), 162 Punkte

Alle Ergebnisse im Überblick finden sich hier: http://www.trofeoprincesasofia.org/en/default/races/race-resultsall

 


Olympia: Doppelvergabe "nun wahrscheinlicher"
23.02.2017

 Dem IOC gehen die Olympia-Kandidaten aus

Der Rückzug Budapests als Bewerber für Olympia 2024 ist ein erneuter Schlag für das IOC und nährt die Spekulationen um eine Doppelvergabe der Spiele 2024 und 2028.

Wieder ein Korb für das IOC, doch dieses Mal dürfte sich der Frust in Grenzen halten. Denn sollte das Internationale Olympische Komitee am 13. September die Sommerspiele 2024 und 2028 tatsächlich in einem Zug vergeben, hätte Budapest eh keine Rolle gespielt. Hierfür sind Paris und Los Angeles vorgesehen.

Und dennoch ist der Rückzug von Budapest bitter. Nach Boston, Hamburg und Rom sprang nun schon der vierte Kandidat ab. Jeder Rückzug stellt die olympische Idee in Frage. Das IOC wollte den Vorgang nicht kommentieren. Man warte ab, bis man eine offizielle Mitteilung des Nationalen Olympischen Komitees Ungarns erhalte, hieß es.

"Entscheidung negativ für IOC"

"Natürlich ist diese Entscheidung negativ für das IOC", sagte IOC-Ehrenmitglied, Walther Tröger. Die Argumente der Olympia-Gegner machten eins klar, "man vertraut der Agenda von IOC-Präsident Thomas Bach nicht, vor allem in der Frage, wie das IOC mit seinen Bewerbern umgeht", sagte der 88-Jährige.

Besonders bitter: Wieder scheiterte eine Bewerbung an der Meinung der Bürger. Eine Gruppe von Aktivisten hatte in der ungarischen Metropole über 250.000 Unterschriften gesammelt und damit ein Bürgerreferendum erzwungen. Darauf wollten sich die Politiker um Ministerpräsident Viktor Orban nicht mehr einlassen - hätte es doch eine krachende Niederlage gegeben.

Los Angeles und Paris favorisiert

So verbleiben nur noch Paris und Los Angeles im Rennen, beide wie gemacht für eine Doppelvergabe auf der IOC-Session am 13. September in Lima. Paris könnte für 2024 den Zuschlag erhalten, LA für die Spiele vier Jahre später. "Es ist nun wahrscheinlicher, dass man beide Spiele zusammen vergibt", sagte Sportökonom Wolfgang Maennig.

Wie der Ruder-Olympiasieger von 1988 glaubt, könne es sich das IOC bei einer Abstimmung für 2024 nicht erlauben, eine dieser wichtigen Städte durchfallen zu lassen. "Dieser Kandidat schmollt und kommt für 2028 nicht wieder", so Maennig.

Nach Einschätzung von Tröger hatte die Debatte um die Doppelvergabe einen negativen Einfluss auf Budapest. "Das ist ein Verlierer, der aus der politischen Lage und aus der Diskussion um die Doppelvergabe entstanden ist", sagte Tröger. Dass der Name der ungarischen Hauptstadt in der Debatte nie eine Rolle gespielt hat und nur immer Los Angeles und Paris genannt wurden, hätte "den letzten Ausschlag für das Nein gegeben".

Absage-Flut stellt IOC vor Probleme

Die Liste der Rückzieher-Städte ist mittlerweile lang und stellt das IOC und seine Reformbemühungen in kein gutes Licht. Auch vor den Winterspielen 2022, die in Peking stattfinden, hat es in München, Krakau, Lemberg und Stockholm vier Aussteiger gegeben. Am Ende blieben mit Peking und Almaty/Kasachstan gerade mal zwei Kandidaten über - wie nun auch für 2024.

"Was passiert eigentlich, wenn noch einer der beiden Kandidaten zurückzieht. Gar nicht auszudenken", meinte Tröger und sprach einen wunden Punkt an. Maennig findet zumindest den Gedanken nicht völlig abwegig. "Auch in Paris gibt es eine große Mehrheit gegen Olympia", sagte der Experte: "Doch dort verzichten sie auf ein Referendum - zum Glück für die olympische Familie."

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McLaren-Bericht: Hörmann will Klarheit
23.02.2017

Alfons Hörmann fordert Klarheit in Sachen McLaren-Bericht

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang erneut zeitnah Konsequenzen aus dem Bericht des WADA-Sonderermittlers Richard McLaren gefordert.

 "In den nächsten vier bis sechs Monaten muss in Sachen McLaren-Bericht Klarheit geschaffen sein, sonst entsteht wie vor Rio wieder ein zu großer Zeitdruck für die dringend notwendigen Entscheidungen auf internationaler Ebene", sagte Hörmann im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

 Große Hoffnungen verbindet der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes mit der Analyse des Berichts jedoch nicht. "Ich hoffe, dass diesmal konsequent gehandelt wird, aber aufgrund der juristischen Faktenlage ist zu befürchten, dass mehr russische Athleten in Südkorea dabei sein werden, als uns lieb sein kann", sagte Hörmann.

 Vor den Spielen im vergangenen Sommer hatte der erste Teil des McLaren-Berichts im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) staatlich gestütztes Doping in Russland nahegelegt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verzichtete auf den Ausschluss Russlands und überließ die Entscheidung über mögliche Sperren den Weltverbänden, in Rio gingen letztlich fast 300 russische Athleten an den Start. Der zweite McLaren-Report bestätigte die ersten Erkenntnisse. Insgesamt sollen über 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.

www.sport.de


Olympiamannschaft wird zu „Team Deutschland“
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Am 9. Februar 2018 werden die deutschen Wintersportlerinnen und -sportler in PyeongChang unter neuem Namen, mit neuem Logo auf der Brust und mit einer klaren Haltung in die 23. Olympischen Winterspiele starten.

 

 

Team D ist das neue Markenzeichen der deutschen Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer. Logo: DOSB

Das „Team Deutschland“ ist aber weit mehr als die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen. Ab sofort findet die Kommunikation rund um die olympischen Athletinnen und Athleten unter dieser Klammer statt – auch in der Zeit zwischen den Spielen. So unterschiedlich und heterogen die Athletinnen und Athleten aus den verschiedenen Sportarten auch sind, sie haben dasselbe Ziel vor Augen: als Teil von „Team Deutschland“ die magischen Momente erleben, die es nur bei Olympischen Spielen gibt. Dafür gehen sie täglich an ihre Grenzen und wachsen nicht nur während der Olympischen Spiele, sondern jeden Tag über sich hinaus – stets fair und mit Respekt.

Diese Haltung spiegelt sich im neuen Logo von Team Deutschland wieder: Der Fokus liegt auf dem D in Nationalfarben, dessen Geradlinigkeit die klare Positionierung für fairen und sauberen Sport symbolisiert, das durch seine fließenden, runden Formen aber auch Dynamik sowie Sympathie, Emotionalität und Freude am Sport ausdrückt. Gleichzeitig stellt das neue Logo das Team selbst optisch klar in den Mittelpunkt und würdigt dessen herausragende Leistung.

Moritz Fürste, Doppel-Olympiasieger im Hockey, der den Prozess als Direktor Sportmarketing der Agentur thjnk begleitet hat, freut sich über das Ergebnis: „Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, die Marke `Team Deutschland` zu entwickeln, eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten und dem Ganzen ein neues Gesicht zu geben, das widerspiegelt, was uns als Team ausmacht. Wir arbeiten hart für unsere persönlichen Erfolge, spielen aber immer fair. Wir respektieren unsere Gegner und machen unsere Fans stolz, indem wir immer wieder über uns hinauswachsen. Und das das ganze Jahr über, nicht nur bei Olympischen Spielen.“

Auch zahlreiche weitere Athletinnen und Athleten waren in den Prozess eingebunden, der im März 2016 begann. In die qualitative Marktforschung, umgesetzt vom rheingold Institut Köln, und in prozessbegleitende Feedbackgespräche wurden Sommersport- und Wintersportathleten, erfahrene Olympiateilnehmer und Nachwuchsathleten, Mannschafts- und Einzelsportler, männlich und weiblich, mit einbezogen. Zudem wurden Aussagen von Sportlerinnen und Sportlern in Interviews oder in den sozialen Netzwerken berücksichtigt. Im Herbst 2016 wurden ca. 500 Athletinnen und Athleten (Olympiateilnehmer/innen Rio und Sotschi) zur Positionierung befragt. Von 160 Athletinnen und Athleten, die sich beteiligten, gaben 93 Prozent an, sich mit der Positionierung stark oder sehr stark (75 %) zu identifizieren. Das Logo entstand auf dieser Grundlage durch die loved GmbH.

Säbelfechter Max Hartung, Olympiateilnehmer und Vorsitzender der DOSB-Athletenkommission, hat sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. „`Team Deutschland` gefällt mir richtig gut. Das Logo hat einen hohen Wiedererkennungswert, und damit sind wir auch zwischen den Spielen als Mannschaft erkennbar. Ich glaube, das wird richtig gut“, sagt Hartung.
 
Amelie Kober hat beim Markenprozess ebenfalls mitgewirkt: „Es war super spannend, die Entstehung von `Team Deutschland` begleiten zu können. Vom ersten Interview bis hin zum neuen Logo – und der Höhepunkt kommt dann hoffentlich in PyeongChang“, sagt die zweimalige Olympiamedaillengewinnerin im Snowboard. „Besonders wichtig finde ich, dass das Thema Fairplay so eine große Rolle spielt. Erfolgreich sein, bedeutet fair zu sein. Und das trifft voll auf Team Deutschland zu.“

Die Spiele in PyeongChang hat auch Lisa Zimmermann, Weltmeisterin im Ski-Freestyle, fest im Blick: „´Team Deutschland´ stellt die Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt, es verbindet und motiviert zugleich, das große Ziel Olympische Spiele zu erreichen. Das wäre eine Riesensache, wenn ich mit dem neuen Logo auf der Bekleidung in PyeongChang bei der Eröffnungsfeier ins Stadion laufen könnte.“

Auch Felix Loch, dreifacher Olympiasieger im Rodeln, freut sich über das neue Erscheinungsbild von Team Deutschland: „Ich finde es super, dass wir durch ´Team Deutschland´ stärkere Sichtbarkeit nach außen bekommen. Ich bin stolz, Teil dieser super Truppe zu sein.“

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beschreibt die Ziele der neuen Marke so: „Unsere Athletinnen und Athleten sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern verkörpern als Sympathieträger und Vorbilder auch die Werte, die unseren Sport ausmachen und die in unserer Gesellschaft zählen. Das haben sie zuletzt bei den Olympischen Spielen in Rio eindrucksvoll gezeigt. Wir wollen unsere Sportlerinnen und Sportler mit ihrer Haltung in der deutschen Öffentlichkeit noch bekannter machen. Von einem starken ´Team Deutschland´ werden langfristig sowohl der Spitzen- als auch der Breitensport profitieren.“

Doch nicht nur die olympischen Athletinnen und Athleten vereinen sich unter „Team Deutschland“, stellt Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, in Aussicht: "Die Paralympische Mannschaft ist Bestandteil dieses Projektes und wird demnächst unter dem gleichen Kommunikationsdach auftreten. Mit der Teilhabe am Team Deutschland unterstreichen wir die im Leistungssportkonzept festgeschriebene Gleichrangigkeit von olympischen und paralympischen Athleten."

www.dosb.de