Radsport - Neuigkeiten

Carl Hinze verpasste 1:02,394 Minuten Medaille knapp
24.08.2018

Bahn-EM: Jurczyk holt Silber im 1000-Meter-Zeitfahren der U23 - Verfolgerinnen Dritte

Aigle (rad-net) - Mark Jurczyk ist Vize-Europameister in der U23-Klasse im 1000-Meter-Zeitfahren. Bei den Titelkämpfen im schweizerischen Aigle musste sich der 22-jährige Erfurter um weniger als eine Zehntelsekunde dem Russen Alexandr Vasiukhno geschlagen geben.

Bei der EM, wo direkt um die Medaillen gefahren wird und nicht zunächst eine Qualifikation ansteht, fuhr Jurczyk eine Zeit von 1:01,175 Minuten und nur Vasiukhno war in 1:01,093 Minuten schneller. Bronze ging an Ayrton de Pauw (1:01,909/Belgien). Der zweite deutsche Starter, Carl Hinze, verpasste als Vierter in 1:02,394 Minuten eine Medaille knapp.

In der Mannschaftsverfolgung der Frauen U23 holten Franziska Brauße, Michaela Ebert, Laura Süßemilch und Lea Lin Teutenberg die Bronzemedaille. Im Kleinen Finale gewannen sie in 4:32,429 Minuten recht klar mit zwei Sekunden Vorsprung gegen die weißrussische Auswahl (4:34,534). Europameister wurde Italien gegen Großbritannien.

In der Einerverfolgung der U19 fuhren Tobias Buck-Gramcko (3:20,674) und Jannis Peter (3:21,756) auf die Plätze fünf und sechs. Lena Charlotte Reißner (2:28,457) und Paulina Klimsa (2:31,040) wurden Sechste beziehungsweise Achte. Im Sprint-Turnier der Junioren war für Julien Jäger und Maarten Zillmer im Achtelfinale Endstation.

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EM-Bronze für Carl Hinze (Teamsprint)
24.08.2018

Bahn-EM: Bronze für U19-Vierer mit deutschen Rekorden - U23-Teamsprinter Dritte

Aigle (rad-net) - Bei der Bahn-Europameisterschaft der U23 und U19 in Aigle (Schweiz) hat es am zweiten Tag für die Deutschen drei Bronzemedaillen gegegeben. In der Mannschaftsverfolgung sicherten sich sowohl die Junioren als auch die Juniorinnen den dritten Platz. Beide Vierer fuhren zudem deutschen Rekord. Auch die U23-Teamsprinter belegten Rang drei.

Das Junioren-Quartett des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) um Tobias Buck-Gramcko, Calvin Dik, Max Gehrmann und Jannis Peter setzte sich im Kleinen Finale gegen Belgien (4:09,175) in 4:07,401 Minuten durch und verbesserte damit auch den sieben Jahre alten deutschen U19-Rekord (4:07,970), bislang gehalten von Nikias Arndt, Lucas Liß, Christopher Muche und Kersten Thiele, um rund eine halbe Sekunde. Europameister wurde Polen (4:03,656) gegen Italien (4:04,668).

Noch klarer fuhren die Juniorinnen mit Ricarda Bauernfeind, Lena Charlotte Reißner, Finja Smekal und Friederike Stern auf den dritten Podestplatz. Sie setzten sich in 4:40,397 Minuten gegen Polen (4:45,900) durch. Den EM-Titel sicherte sich Italien (4:30,397) gegen Russland (4:33,208). In der ersten Runde hatten die U19-Fahrerinnen in 4:39,831 Minuten einen neuen deutschen Rekord aufgestellt und blieben auch im Kleinen Finale um Bronze unter der alten Bestmarke (4:40,481), die sie vor einer Woche bei der WM gesetzt hatten.

Mit Platz vier (36,469) in der Qualifikation waren Carl Hinze, Marc Jurczyk und Nik Schröter ins Teamsprint-Turnier gestartet und gehörten damit zu den vier Mannschaften, die die erste Runde erreichten. Dort mussten sich zwar das Trio (36,583) den Franzosen (36,017) geschlagen geben, hatte aber noch alle Chancen im Kleinen Finale gegen Tschechien eine Medaille zu holen. Diese nutzten sie auch, konnten sich noch einmal auf 36,298 Sekunden steigern und siegten gegen das tschechische Team (36,381). Europameister wurde Frankreich (35,746) gegen Russland (36,213).

Im 1000-Meter-Zeitfahren belegten Maarten Zillmer (1:04,522) und Julien Jäger (1:04,801) die Plätze acht und zehn, während der Tscheche Jakub Stastny (1:02,837) Europameister vor Titouan Renvoise (1:02,954/Frankreich) und Filip Prokopyszyn (1:03,597/Polen) wurde.

In der U23-Klasse fuhren die beiden deutschen Vierer in der Qualifikation jeweils auf den dritten Rang und kamen damit in die erste Runde. Felix Groß, Jasper Frahm, Moritz Malcharek und Sebastian Schmiedel reihten sich in 4:03,685 Minuten hinter Großbritannien (4:00,275) und der Schweiz (4:01,205) ein. Franziska Brauße, Michaela Ebert, Laura Süßemilch und Lea Lin Teutenberg wurden Dritte hinter Italien (4:24,586) und Großbritannien (4:27,708).

U23-Europameister im Scratch wurden Matthew Walls (Großbritannien) und Kirstue van Haaften (Niederlande), während Richard Banusch das Rennen nicht beendete und Hannah Steffen 15. wurde. In den Ausscheidungsfahren der U19 holten sich Milan Fretin (Belgien) und Gloria Scarsi die Titel. Die beiden deutschen Starter, Elias Richter und Finja Smekal wurden Elfter beziehungsweise Zehnte.

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Sensationelle 4 JWM-Titel für Lea Sophie Friedrich
20.08.2018

Bahn-WM U19: Friedrich auch Keirin-Weltmeisterin - Höhne holt 1000-Meter-Bronze

Aigle (rad-net) - Lea Sophie Friedrich war die dominierende Athletin der U19-Bahn-Weltmeisterschaft im schweizerischen Aigle. Im Keirin holte sie nun ihren vierten WM-Titel. Anton Höhne konnte sich über Bronze im 1000-Meter-Zeitfahren freuen.

Friedrich war im Keirin absolut nicht zu schlagen. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde gewann die 18-Jährige souverän ihre Läufe und erreichte damit das Finale. Auch dort war sie erneut am schnellsten und setzte sich mit klarem Vorsprung vor Nikola Sibiak (Polen) und Iana Tyshenko (Russland) durch. «Das Mädchen ist unglaublich. Sie hat während der gesamten Weltmeisterschaft in allen Wettbewerben sehr souverän agiert und die Konkurrenz klar beherrscht», sagte BDR-Vize-Präsident Günter Schabel nach dem vierten Triumph von Friedrich. Mit Emma Götz war noch eine weitere Deutsche am Start, doch nachdem sie in der ersten Runde nicht weiterkam, musste sie in den Hoffnungslauf, schied dort jedoch aus.

Weltmeister über die 1000 Meter wurde Thomas Cornish (Australien) in 1:00,979 Minuten vor Jakub Stasny (1:01,830). Höhne fuhr eine Zeit von 1:02,358 Minuten und wies damit 1,379 Sekunden zum Sieger auf. Elias Edbauer wurde Elfter (1:03,854).

Nils Weispfennig und Calvin Dik sind im Zweiermannschaftsfahren der Junioren nur ganz knapp an einer Medaille vorbeigefahren. Mit nur einem Punkt Rückstand zu Bronze fuhren sie mit 16 Zählern auf den vierten Platz. Es gewannen die Australier Blake Quick/Lucas Plapp mit 43 Punkten vor Russland (32, Gleb Syritsa/Lev Gonov) und Dänemark (Oliver Wulff Frederiksen/Matias Gunnar Malmberg).

Im Zweiermannschaftsfahren der Juniorinnen ging der Titel nach Frankreich an Victoire Berteau/Marie Le Net. Das Duo dominierte das Rennen und holte einen Rundengewinn heraus, gewann dazu acht von zehn Wertungen und konnte auch in den zwei weiteren Wertungssprints punkten. Damit kamen sie schließlich auf 70 Punkte und setzten sich vor Russland (46, Daria Malkova/Mariia Miliaeva) und Australien (38, Alexandra Martin-Wallace/Alice Culling) durch. Das deutsche Duo Ricarda Bauernfeind/Katharina Hechler hatte auf einen Start verzichtet, nachdem Hechler erkrankt war.

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Rad-Sprinterin Lea Sophie Friedrich im JWM-Halbfinale
17.08.2018

Erneut deutscher Rekord für U19-Verfolgerinnen - Sprinterinnen im Halbfinale

Aigle (rad-net) - Die deutschen Mannschaftsverfolgerinnen haben bei der Bahn-Weltmeisterschaft der U19-Klasse in Aigle (Schweiz) erneut deutschen Rekord gefahren. In der ersten Runde fuhren Ricarda Bauernfeind, Lena Charlotte Reißner, Finja Smekal und Friederike Stern eine Zeit von 4:40,484 Minuten und belegten damit den sechsten Platz. Um den WM-Titel fahren Italien (4:29,312) und Neuseeland (4:31,216), Bronze machen Großbritannien (4:35,621) und Australien (4:35,641) unter sich aus.

Im Sprint-Turnier der Juniorinnen erreichten Lea Sophie Friedrich und Alessa Catriona Pröpster das Halbfinale. Im Viertelfinale setzte sich Friedrich gegen Nikola Seremak (Polen) souverän in zwei Läufen durch, genauso wie Pröpster gegen Viktorija Sumskyte (Litauen). Im Halbfinale treffen Friedrich und Pröpster aufeinander, sodass es definitiv eine deutsche Fahrerin ins Finale schaffen wird, andererseits aber auch eine Deutsche «nur» ins Kleine Finale kommt. Das zweite Halbfinale bestreiten Jiafang Hu (China) und Alana Field (Australien).

Im Keirin der Junioren belegte Anton Höhne den fünften Platz. Nachdem er bereits in der ersten Runde seinen Lauf gewinnen konnte, setzte er sich auch in Runde zwei gegen die Konkurrenz durch, überquerte als Erster den Zielstrich und fuhr souverän in die Medaillenentscheidung. Dort nahm er früh die Spitze, aber konnte seine Position auf den letzten Metern nicht mehr halten. Es gewann der Tscheche Jakub Stastny knapp vor Esow Esow (Indien) und Andrey Chugay (Kasachstan).

Max Gehrmann belegte im Scratch der Junioren den fünften Platz. Weltmeister wurde der Koreaner Jooyoung Park, der als einziger einen Rundengewinn herausholen konnte. Dahinter sicherten sich Filip Prokopszyn (Polen) und Samuel Thibaud (Frankreich) Silber und Bronze.

Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung der Junioren wurde das Quartett aus Neuseeland, das sich in 4:01,685 Minuten gegen Frankreich (4:05,058) durchsetzte. Bronze ging an Australien (4:05,731) gegen Italien (4:05,997). Das deutsche Team belegte den zehnten Platz. Bei den Juniorinnen siegte Italien, das im Finale Neuseeland einholte. Bronze sicherte sich Großbritannien (4:32,636) gegen Australien (4:32,380).

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Teamsprinterin Lea-Sophie Friedrich gewinnt JWM-GOLD
16.08.2018

U19-Teamsprinterinnen sind Weltmeister

Aigle (rad-net) - Die deutschen Teamsprinterinnen sind Weltmeister. Bei den Titelkämpfen im schweizerischen Aigle setzte sich das deutsche Duo Lea Sophie Friedrich und Alessa Catriona Pröpster gegen China durch.

In der Teamsprint-Quali war das BDR-Duo zunächst mit Friedrich und Emma Götz gestartet und fuhr die schnellste Zeit in 28,539 Sekunden. In der ersten Runde wurde Pröpster eingewechselt auch dort setzten sich die Deutschen souverän durch und kamen ins Finale um den WM-Titel. Friedrich/Pröpster besiegten die Chinesinnen (28,342) in 23,026 Sekunden um rund drei Zehntelsekunden. Bronze sicherte sich Polen (28,197) gegen Neuseeland (28,723).

«Ich kann es kaum glauben und ich werde das sicherlich auch erst in den kommenden Tagen realisieren. Ich habe im vergangenen Jahr so hart dafür gearbeitet und wir sind Vize-Weltmeisterinnen geworden, das war auch schon toll. Nun Weltmeisterin zu sein, das ist aber schon eine richtige Hausnummer. Nachdem ich von Position eins gefahren bin, musste ich noch warten, bis Alessa ins Ziel kam. Als wir dann Erste waren, haben mich die Tränen übermannt. Ich freue mich riesig», so Friedrich gegenüber rad-net. Auf die Frage, was sich die 18-Jährige für die WM noch vorgenommen habe, sagte sie: «Ich möchte noch weitere Medaillen holen, aber zu hoch will ich mir die Ziele auch nicht setzen.» Im vergangenen Jahr hatte Friedrich zweimal Silber und einmal Bronze gewonnen.

Im Teamsprint der Junioren belegten Elias Edbauer, Julien Jäger und Anton Höhne den fünften Rang. Weltmeister wurde Frankreich gegen Polen, Bronze sicherte sich Russland gegen Malaysia.

Foto:privat - www.rad-net.de

Radsprinterin Lea Sophie Friedrich beeindruckt bei JWM
16.08.2018

Bahn-WM: U19-Sprinterinnen souverän ins Sprint-Viertelfinale

Aigle (rad-net) - Die deutschen Sprinterinnen Lea Sophie Friedrich und Alessa Catriona Pröpster haben bei der Bahn-Weltmeisterschaft der U19-Klasse in Aigle (Schweiz) einen souveränen Start ins Sprintturnier hingelegt und stehen im Viertelfinale. Im Keirin erreichte Anton Höhne die nächste Runde.

In der Qualifikation ber 200 Meter fliegend war Friedrich in 10,969 Sekunden am schnellsten und die einzige Starterin, die unter der 11-Sekunden-Marke blieb. In 11,224 Sekunden belegte Pröpster den vierten Platz. Damit qualifizierten sich beide deutschen Juniorinnen direkt für das Achtelfinale und mussten nicht noch über das 1/16-Finale gehen. Im Achtelfinale setzte sich Friedrich souverän gegen Min Lei (China) durch und Pröpster besiegte Veronika Jabornikova (Tschechien) ebenfalls klar. Im Viertelfinale, das heute Abend ausgetragen wird, ehe das Turnier morgen fortgesetzt wird, fährt Friedrich gegen Nikola Seremak (Polen) und Pröpster gegen Viktorija Sumskyte (Litauen).

Max Gehrmann qualifizierte sich als Neunter seines Vorlaufs für das Scratch-Finale.

Im Keirin kam Anton Höhne als Sieger seines Laufs in der ersten Runde klar weiter. Julien Jäger musste in den Hoffnungslauf, unterlag dort jedoch auch und schied aus.

Info und Text: www.rad-net.de


Lea-Sophie Friedrich sprintet um JWM-Medaillen
15.08.2018

U19-Bahn-Weltmeisterschaft ab heute in Aigle - Sportler von allen fünf Kontinenten am Start

330 Sportler aus 44 Nationen nehmen an den Weltmeisterschaften der Union Cycliste Internationale (UCI) teil. Es ist das erste Mal, dass über 300 Sportler zu dieser Veranstaltung anreisen und sie kommen von allen fünf Kontinenten.

20 Titel, zehn für die Juniorinnen und zehn für die Junioren, versprechen spannende Rennen. Während ein Teil der Medaillengewinner des letzten Jahres in Montichiari (Italien) schon in die Eliteklasse aufgestiegen ist, kehren auch viele zu den Weltmeisterschaften zurück, um als alter Jahrgang erneut um die Medaillen zu fahren. Zu den heißen Medaillenanwärterinnen gehört unter anderem die deutsche Nationalfahrerin Lea Sophie Friedrich, die im vergangenen Jahr im Kurzzeit-Bereich schon zweimal Silber und einmal Bronze holen konnte und in diesem Jahr noch einmal einen großen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht hat. Aber auch Fahrerinnen und Fahrer wie beispielsweise Elias Edbauer, Emma Götz, Alessa Catriona Pröpster Katharina Hechler, Ricarda Bauernfeind, Max Gehrmann und Nils Weispfennig könnten vorne dabei sein.

Im letzten Jahr war Russland mit fünf Goldmedaillen die erfolgreichste Nation, gefolgt von Frankreich und Italien die beide vier Goldmedaillen errangen.

Die Weltmeisterschaften starten mit den Titelkämpfen im Scratch und dem Teamsprint der Juniorinnen und Junioren. Im weiteren Verlauf der Meisterschaften werden jeden Tag zwischen vier und fünf Weltmeistertitel ausgefahren.

UCI Präsident David Lappartient freut sich schon auf die WM: «Als Präsident der UCI ist es eine große Ehre, all diese jungen Talente im UCI Hauptquartier begrüßen zu dürfen. Aus Erfahrung können wir sagen, dass die Weltmeisterschaften der Junioren auf einem sehr hohen Niveau ausgetragen werden. Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Jahren einige dieser Sportler auch im Elitebereich wiedersehen werden.»

Das deutsche Aufgebot

Kurzeit Junioren

Elias Edbauer

Anton Höhne

Julien Jäger

Julian Kühn

Kurzzeit Juniorinnen

Lea-Sophie Friedrich

Emma Götz

Alessa Catriona Pröbster

Ausdauer Junioren

Tobias Buck-Gramcko

Calvin Dik

Max Gehrmann

Jannis Peter

Henri Uhlig

Nils Weispfennig

Hannes Wilksch

Ausdauer Juniorinnen

Ricarda Bauernfeind

Katharina Hechler

Paulina Klimsa

Lena-Charlotte Reißner

Finja Smekal

Friederike Stern

Info und Text: www.rad.net.de


Lea Sophie Friedrich und Emma Götz mit Teamsprint-Bestzeit
15.08.2018

Bahn-WM: Juniorinnen-Vierer fährt deutschen Rekord

Aigle (rad-net) - Die deutschen Juniorinnen haben bei der Bahn-Weltmeisterschaft in Aigle (Schweiz) einen neuen deutschen Rekord aufgestellt. Ricarda Bauernfeind, Lena Charlotte Reißner, Finja Smekal und Friederike Stern fuhren in der Qualifikation eine Zeit von 4:43,651 Minuten und verbesserten die bisherige Bestmarke um mehr als drei Sekunden.

Am schnellsten war das italienische Quartett in 4:29,117 Minuten und war damit eine Klasse für sich. Mit rund sechs Sekunden Rückstand wurde Australien (4:35,456) Zweiter, Dritte der Quali waren die Neuseeländerinnen (4:35,823). Das deutsche Team belegte mit seiner Zeit den sechsten Platz und kam damit in die nächste Runde der besten Acht.

Bisheriger Rekordhalter in der Mannschaftsverfolgung waren Reißner, Smekal, Stern und Paulina Klimsa, die bei der Frühjahrssichtung 2018 auf der Radrennbahn in Frankfurt (Oder) 4:46,241 Minuten fuhren.

In der Teamsprint-Qualifikation fuhren Emma Götz/Lea Sophie Friedrich in 28,539 Sekunden Bestzeit vor Neuseeland (28,658) und Polen (28,665) und kamen so klar in die nächste Runde. Ebenfalls qualifizierten sich die Junioren Elias Edbauer, Anton Höhne und Julian Kühn souverän, die in der Vorrunde in 37,269 Sekunden Dritte hinter Russland (36,608) und Polen (37,070) wurden.

Katharina Hechler erreichte souverän das Scratch-Finale. Sie wurde in ihrem Vorlauf Vierte. Die ersten Zehn kamen weiter.

Die Junioren um Tobias Buck-Gramcko, Jannik Peter, Henri Uhlig und Hannes Wilksch belegten in der Qualifikation zur Mannschaftsverfolgung den zehnten Platz in 4:12,690 Minuten und schieden damit aus. Am schnellsten waren die Neuseeländer in 4:04,321.

https://www.rad-net.de/nachrichten/bahn-wm-juniorinnen-vierer-faehrt-deutschen-rekord;n_45026.html


Bahnradsportler haben die Paralympics 2020 im Visier
23.03.2018

Bei der Para Radsport-WM in Rio auf der Bahn fährt das deutsche Team um die ersten Qualifikationspunkte für Tokio 2020.

Mit einem kleinen aber sehr erfahrenen Team reist Bundestrainer Patrick Kromer zu den Para Radsport-Weltmeisterschaften auf der Bahn vom 22. bis 25. März nach Rio de Janeiro. Für vier der fünf Athleten ist die WM eine Rückkehr an eine bekannte Wettkampfstätte. Nachdem 2016 dort die Paralympischen Spiele stattgefunden haben, liegt in Rio erneut der Fokus auf den Paralympics: Diesmal sollen die ersten Qualifikationspunkte für die Spiele in Tokio 2020 gesammelt werden.

Während sich der Großteil der Para Radsport-Nationalmannschaft im Trainingslager auf Mallorca auf die Straßen-Saison vorbereitet hat, trainierten Denise Schindler, Erich Winkler, Matthias Schindler sowie der sehbehinderte Kai-Kristian Kruse und sein Pilot, Olympia-Sieger Stefan Nimke, intensiv in Frankfurt Oder für die Bahn-WM in Rio. „In Frankfurt Oder ist eine der wenigen Bahnradstrecken in Deutschland, die uns optimale Bedingungen für die Vorbereitung bietet. Mein Co-Trainer Jan Ratzke hat die Tage genutzt, um mit den Athleten intensiv zu arbeiten“, berichtet der Bundestrainer.

Bei der WM in der brasilianischen Metropole können die ersten Punkte für die Qualifikation zu den Paralympischen Spielen 2020 in Tokio gesammelt werden. Viele dieser Möglichkeiten gibt es nicht, auch wenn es bis zu den Paralympics noch gut zweieinhalb Jahre sind. „Auf der Bahn ist die Anzahl der Wettkämpfe sehr überschaubar, ebenso übrigens bei den Radsportlern ohne Behinderung. Dadurch ist es sehr schwer, Wettkampfpraxis zu sammeln und die Trainingsmotivation hoch zu halten“, sagt Kromer.

Gerade deshalb sei es für die deutschen Athletinnen und Athleten in Rio das Ziel, in möglichst vielen Disziplinen unter die besten Zehn zu fahren und somit möglichst viele Punkte zu ergattern. „Der Fokus in Brasilien liegt auf den Qualifikationspunkten. Klar liebäugeln wir auch mit zwei bis drei Medaillen, aber in Nationen wie England, Australien oder den Niederladen sind die Sportler rein auf die Bahn spezialisiert und haben dadurch einen ganz anderen Trainingsstandard“, fasst Kromer die Ziele für die WM zusammen.

Die Bahn in Rio weckt bei den deutschen Starterinnen und Startern Erinnerungen an Erfolge und einzigartige Geschichten. Kai-Kristian Kruse, der bei den Paralympics in London 2012 noch im Rudern gestartet war, und sein Pilot Stefan Nimke gewannen bei ihren ersten gemeinsamen Paralympics Bronze im Zeitfahren. Erich Winkler hatte bei den Spielen Glück im Unglück. Über 3000 Meter war er auf Medaillenkurs, bis kurz vor dem Ziel seine Prothese aus der Pedale rutschte, er einen Sturz knapp verhinderte und das Rennen somit für ihn gelaufen war. Doch die Kampfrichter entschieden, dass Winkler nach diesem Missgeschick erneut starten durfte. Jedoch ohne Happy End: Der erste Durchgang lag dem 49-Jährigen noch schwer in den Beinen und er verpasste trotz persönlicher Bestzeit hauchdünn mit Platz vier das Podest.

Text: www.vbrs-mv.de


LAND UND LANDESSPORTBUND SCHLIESSEN SPORTPAKT 2018 BIS 2021
01.03.2018

Das Land verstärkt seine finanzielle Unterstützung für den Sport in Mecklenburg-Vorpommern und stellt in den Jahren 2018 bis 2021 insgesamt bis zu 4 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung. Über die Verwendung der Mittel haben das Land und der Landessportbund einen Sportpakt geschlossen. Sportministerin Birgit Hesse, der Präsident des Landessportbundes (LSB), Andreas Bluhm, und der LSB-Geschäftsführer, Torsten Haverland, haben ihn gestern in Schwerin unterzeichnet.

„Bewegung und Sport sind gesund und machen Spaß“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Sport ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die keine Altersgrenze kennt. Sport fördert das Miteinander und den gegenseitigen Respekt. Mit dem Sportpakt machen wir klar, dass dem Land diese Werte wichtig sind. Heute ist deshalb ein guter Tag für den Sport. Ich freue mich, dass wir den Sport im Land stärker fördern können. Die zusätzlichen Mittel kommen insbesondere den Sportvereinen zu Gute, in denen sich viele Menschen ehrenamtlich engagieren“, betonte Hesse.

Sportpakt: Verteilung der Fördermittel

Pro Jahr sind über den Sportpakt bis zu 1 Mio. Euro zusätzlich für die Sportförderung vorgesehen: 500.000 Euro stehen für den Erwerb von Großsportgeräten zur Verfügung. Weitere 250.000 Euro pro Jahr sind zur Stärkung des Ehrenamts im Sport, der Förderung der Integration, der Förderung des Kinder- und Jugendsports sowie der Förderung des Behinderten- und Gehörlosensports eingeplant. Außerdem unterstützt das Land den Nachwuchsleistungssport jährlich mit bis zu 250.000 Euro.

„Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, eine Vereinbarung wie den Sportpakt zu schließen“, sagte der Präsident des Landessportbundes, Andreas Bluhm. „Zusätzlich zum Sportfördergesetz versetzt uns der Sportpakt in die Lage, mit einer vierjährigen Planungssicherheit einzelne Schwerpunkte in der Sportentwicklung Mecklenburg-Vorpommerns, wie z. B. die Bezuschussung von Großsportgeräten und den Nachwuchsleistungssport, noch mehr zu fördern. Das ist ein wirkungsvolles Bekenntnis der Landesregierung zum Sport“, so Bluhm.

Erwerb von Großsportgeräten: 500.000 Euro

Das Land unterstützt die Sportvereine bei der Anschaffung von Sportgeräten. Neben dem Materialverschleiß müssen viele Geräte ausgetauscht werden, weil sie den geforderten Sicherheitsbestimmungen nicht mehr entsprechen. Moderne Großsportgeräte sind wichtig, um Training und Wettkämpfe abzusichern. So können u. a. die Anschaffungen von Sportmatten, Kanu- und Ruderbooten, Hockeyrollstühle, Sportgeräte für das Turnen, Groß- und Kleinfeldtoren unterstützt werden.

Stärkung des Ehrenamts, Integration, Kinder- und Jugendsport, Behinderten- und Gehörlosensport: 250.000 Euro

Das Budget für die Realisierung von Ehrenamtsprojekten ermöglicht dem Landessportbund, Vereine unbürokratisch zu unterstützen. Der Leichtathletikverband will beispielsweise ein Volunteer-Programm zur Deutschen Jugendmeisterschaft im Juli 2018 in Rostock auflegen. Um das Miteinander zu fördern und Vielfalt in die Sportlandschaft zu bringen, will der LSB das bestehende Bundesprogramm „Integration durch Sport“ durch Landesmittel verstärken. Im Bereich des Kinder- und Jugendsports soll die Begeisterung von Mädchen und Jungen für den Vereinssport vermehrt geweckt werden. Geplant sind u. a. Miniturniere oder eine Kinderturninitiative. Beim Behindertensport soll vor allem die Trainersituation verbessert werden. 


Nachwuchsleistungssport: 250.000 Euro

Talente suchen, Talente finden, Talente fördern – Die stetig voranschreitende Professionalisierung des internationalen Spitzensports erfordert professionelle Förderelemente und -strukturen auch auf Landesebene. Die Talentförderung und Kaderathletenförderung sollen verstärkt und die Eltern der Kaderathleten in den Internaten der Eliteschulen des Sports, dazu zählen die Sportgymnasien in Rostock, Neubrandenburg und Schwerin, stärker unterstützt werden. Hintergrund sind vor allem gestiegene Kosten bei der Unterbringung der Athletinnen und Athleten.

Sportförderung des Landes insgesamt

In den Haushaltsjahren 2018/2019 stehen jeweils rund 10 Mio. Euro für die Sportförderung in Mecklenburg-Vorpommern bereit. Über das Sportfördergesetz stellt das Land jährlich 8,95 Mio. Euro bereit. In den vergangenen Jahren belief sich diese Summe auf lediglich 8,7 Mio. Euro. Die zusätzlichen Mittel in Höhe von 250.000 Euro sind insbesondere für eine Anpassung der Trainergehälter in den zehn Schwerpunktsportarten gedacht. Hinzu kommen weitere Landes- und EU-Mittel (ELER) für den Sportstättenbau sowie Fördermittel aus dem Strategiefonds, so dass die Zuwendungen für den Sport im Jahr 2018 auf insgesamt über 14 Mio. Euro steigen.

www.lsb-mv.de


Schweriner Tandem - NIMKE/KRUSE - knackt WM-NORM
13.02.2018


Wählen Sie die Sportler des Jahres 2017 !
28.11.2017

Wählen Sie die Sportler des Jahres 2017 !

Der Landessportbund, die Ostsee-Zeitung sowie NDR 1 Radio MV und das Nordmagazin rufen vom 2. Dezember 2017 bis zum 13. Januar 2018 wieder gemeinsam auf, den Sportler, die Sportlerin und das Team des Jahres 2017 in Mecklenburg-Vorpommern zu wählen.

Auf der Sportgala des Landessportbundes am 24. Februar 2018 im Radisson Blu Hotel Rostock wird das Geheimnis gelüftet.

Die Sportgala wird von der AOK Nordost und die Provinzial Brandkasse Nord unterstützt.

Sie haben zwei Möglichkeiten zur Stimmenabgabe:
• online auf www.mv-sportlerdesjahres.de
• per Coupon in der OSTSEE-ZEITUNG

Die OSTSEE-ZEITUNG und NDR 1 Radio MV und das Nordmagazin bewerben die Aktion im gesamten Verbreitungs- bzw. Sendegebiet, so dass viele Bürger von der Chance erfahren, ihre „Sportlerin des Jahres", ihren "Sportler des Jahres" und ihr "Team des Jahres" mitbestimmen zu können.

Am 14. November hat die Jury nach sportlichen Kriterien Athleten für die Wahl nominiert.
Zur Jury gehören Vertreter des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Ostsee-Zeitung und des NDR Landesfunkhauses.

In der Print- und Online-Ausgabe der Ostsee-Zeitung vom 2. Dezember sowie im Internet von Landessportbund, NDR 1 Radio MV und dem Nordmagazin werden alle Kandidaten der Sportlerwahl vorgestellt.

Mit Ihrer Stimme nehmen Sie - gemäß den Teilnahmebedingungen - automatisch an der Verlosung unserer Preise teil.

Und der Hauptpreis ist in diesem Jahr eine wunderschöne Kreuzfahrt ins Baltikum auf AIDAmar.


WADA VERBOTSLISTE 2018
19.10.2017

Anti-Doping-Kampf: WADA veröffentlicht Verbotsliste 2018

18.10.2017

Die neue Verbotsliste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) für das Jahr 2018 ist nun veröffentlicht worden. Das gab die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) in Bonn bekannt.

Änderungen betreffen insbesondere folgende Kategorien:

·         Neu aufgenommen in Kategorie „S2. Peptidhormone, Wachstumsfaktoren, verwandte Substanzen und Mimetika“ sind die Wachstumsfaktoren Thymosinbeta 4 und das davon abgeleitete TB-500. Beide Substanzen sind nicht als Arzneimittel zugelassen, Thymosinbeta 4 befindet sich in klinischen Studien zur Behandlung bestimmter Augenkrankheiten.

·         Tulobuterol ist als ein weiteres Beispiel für verbotene Beta-2-Agonisten in Kategorie „S3. Beta-2-Agonisten“ genannt.

·         Glycerol, ehemals gemäß Kategorie „S5. Diuretika und Maskierungsmittel“ als Plasma-expander verboten, ist in dieser Form ab 2018 erlaubt.

·         Neu in die Kategorie „S6. b: Spezifische Stimulanzien“ hinzugefügt, ist die Substanz 1,3-Dimethylbutylamin. 1,3-Dimethylbutylamin ähnelt in seiner Struktur und Wirkung dem bereits seit einigen Jahren in der Verbotsliste genannten Methylhexanamin (= 1,3-Di-methylamylamin) und kann, wie dieses, ebenso in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein.

·         Alkohol ist ab dem 1. Januar 2018 nicht mehr Bestandteil der Verbotsliste.

·         Intravenöse Infusionen sind ab 2018 in einem Volumen von 100 mL und einem zeitlichen Abstand von mindestens 12 Stunden erlaubt, wenn die enthaltenen Substanzen erlaubt sind. Bis Ende 2017 beträgt das maximal zulässige Volumen 50 mL und dieses darf frühestens nach 6 Stunden erneut verabreicht werden.

Die NADA kündigte an, die Verbotsliste 2018 und die Änderungen nun ins Deutsche übersetzen zu lassen und zum Jahreswechsel auf der NADA-Homepage zur Verfügung zu stellen. Die englische Version der Verbotsliste 2018, ebenso wie die Erläuterungen zu den wichtigen Änderungen der neuen Verbotsliste und das Monitoring Program finden sich Opens external link in new windowonline.

(Quelle: NADA)


WADA-VERBOTSLISTE 2018
10.10.2017


www.leichtathletik.de/news/news/detail/wada-veroeffentlicht-verbotsliste-fuer-2018/

Werte-Preis der Deutschen Sporthilfe für Stefan Nimke
05.05.2017

Spende über 50.000 Euro von der Werte-Stiftung

Werte-Preise für Ludwig/Walkenhorst, Dahlmeier, Nimke und Pfannmöller

Frankfurt am Main, 05.05.2017 -

Mit einer Spende von 50.000 Euro unterstützt die Werte-Stiftung die Deutsche Sporthilfe zu deren 50-jährigen Bestehen. Ein Scheck über diese Summe wurde am Donnerstag in Frankfurt von Holger Follmann, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Werte-Stiftung, an Dr. Michael Ilgner und Werner E. Klatten, die Vorsitzenden von Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe, übergeben.

Die Deutsche Sporthilfe wurde am 26. Mai 1967 gegründet. Sie steht für Leistung, aber nicht um jeden Preis. Fairplay und Miteinander sind hohe Werte. In 50 Jahren privater Sportförderung wurden über 49.000 Athletinnen und Athleten aus 50 Sportarten unterstützt, in Summe mit über 400 Millionen Euro Fördermitteln. 247 Goldmedaillen bei Olympischen Spielen und 338 Mal Gold bei Paralympics haben geförderte Athletinnen und Athleten bis heute errungen.

Die Scheckübergabe fand vor 400 geladenen Gästen im Palais Frankfurt im Rahmen der Werte-Gala statt. Dabei gehörten die fünffache Biathlon-Weltmeisterin von 2017, Laura Dahlmeier, Bahnrad-Olympiasieger und Paralympics-Dritter Stefan Nimke, der Kanuslalom-Weltcup-Gesamtsieger von 2002, Firmengründer und Manager Stefan Pfannmöller sowie Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst (Partnerin Laura Ludwig war verhindert) zu den strahlenden Siegern des Abends: Sie sind die Preisträger der Werte-Preise auf der Werte-Gala 2017, die traditionell Spitzensportler und Wirtschaftsvertreter auf einer Bühne vereint. Die Werte-Preise werden seit 2009 von der Werte-Stiftung verliehen. Sie ehren Persönlichkeiten des Sports, die sich durch werteorientiertes Handeln verdient gemacht haben. „Es geht darum, werteorientiertes Handeln im Sport zu fördern, um diese Strahlkraft auch für andere Bereiche unserer Gesellschaft zu nutzen“, erklärt Holger Follmann.

Die Preisträger

Die diesjährigen Preisträger stehen in besonderer Weise für die Werte „Verantwortung“, „Vertrauen“ und „Leistung“: Bahnradsportler Stefan Nimke lebt Verantwortung durch und durch: Er engagiert sich für Gemeinschafts-Projekte mit Sportlern mit Handicap und fährt Tandem mit seinem sehbehinderten Kollegen Kai Kruse. Als bisher einziger Deutscher gewann er sowohl bei Olympischen Spielen als auch bei Paralympischen Spielen Medaillen. Gegenseitiges Vertrauen, ein unbändiger Wille und gelebter Teamgeist führten die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst zum Olympiasieg in Rio. Um den Wert Leistung hat sich im letzten Jahr in besonderem Maße Laura Dahlmeier verdient gemacht: Sie gewann fünf Weltmeistertitel und entschied den Gesamtweltcup der Saison 2016/17 für sich. Stefan Pfannmöller erhielt den erstmals verliehenen Preis für Innovation.

Stiftung Deutsche Sporthilfe


Olympia: Bridgestone Deutschland startet Kommunikationskampagne
28.04.2017

Sportdeutschland bewegt sich

Hier ist der Link zum Thema:

https://www.egalwaskommt.de/

Olympia: Doppelvergabe "nun wahrscheinlicher"
23.02.2017

 Dem IOC gehen die Olympia-Kandidaten aus

Der Rückzug Budapests als Bewerber für Olympia 2024 ist ein erneuter Schlag für das IOC und nährt die Spekulationen um eine Doppelvergabe der Spiele 2024 und 2028.

Wieder ein Korb für das IOC, doch dieses Mal dürfte sich der Frust in Grenzen halten. Denn sollte das Internationale Olympische Komitee am 13. September die Sommerspiele 2024 und 2028 tatsächlich in einem Zug vergeben, hätte Budapest eh keine Rolle gespielt. Hierfür sind Paris und Los Angeles vorgesehen.

Und dennoch ist der Rückzug von Budapest bitter. Nach Boston, Hamburg und Rom sprang nun schon der vierte Kandidat ab. Jeder Rückzug stellt die olympische Idee in Frage. Das IOC wollte den Vorgang nicht kommentieren. Man warte ab, bis man eine offizielle Mitteilung des Nationalen Olympischen Komitees Ungarns erhalte, hieß es.

"Entscheidung negativ für IOC"

"Natürlich ist diese Entscheidung negativ für das IOC", sagte IOC-Ehrenmitglied, Walther Tröger. Die Argumente der Olympia-Gegner machten eins klar, "man vertraut der Agenda von IOC-Präsident Thomas Bach nicht, vor allem in der Frage, wie das IOC mit seinen Bewerbern umgeht", sagte der 88-Jährige.

Besonders bitter: Wieder scheiterte eine Bewerbung an der Meinung der Bürger. Eine Gruppe von Aktivisten hatte in der ungarischen Metropole über 250.000 Unterschriften gesammelt und damit ein Bürgerreferendum erzwungen. Darauf wollten sich die Politiker um Ministerpräsident Viktor Orban nicht mehr einlassen - hätte es doch eine krachende Niederlage gegeben.

Los Angeles und Paris favorisiert

So verbleiben nur noch Paris und Los Angeles im Rennen, beide wie gemacht für eine Doppelvergabe auf der IOC-Session am 13. September in Lima. Paris könnte für 2024 den Zuschlag erhalten, LA für die Spiele vier Jahre später. "Es ist nun wahrscheinlicher, dass man beide Spiele zusammen vergibt", sagte Sportökonom Wolfgang Maennig.

Wie der Ruder-Olympiasieger von 1988 glaubt, könne es sich das IOC bei einer Abstimmung für 2024 nicht erlauben, eine dieser wichtigen Städte durchfallen zu lassen. "Dieser Kandidat schmollt und kommt für 2028 nicht wieder", so Maennig.

Nach Einschätzung von Tröger hatte die Debatte um die Doppelvergabe einen negativen Einfluss auf Budapest. "Das ist ein Verlierer, der aus der politischen Lage und aus der Diskussion um die Doppelvergabe entstanden ist", sagte Tröger. Dass der Name der ungarischen Hauptstadt in der Debatte nie eine Rolle gespielt hat und nur immer Los Angeles und Paris genannt wurden, hätte "den letzten Ausschlag für das Nein gegeben".

Absage-Flut stellt IOC vor Probleme

Die Liste der Rückzieher-Städte ist mittlerweile lang und stellt das IOC und seine Reformbemühungen in kein gutes Licht. Auch vor den Winterspielen 2022, die in Peking stattfinden, hat es in München, Krakau, Lemberg und Stockholm vier Aussteiger gegeben. Am Ende blieben mit Peking und Almaty/Kasachstan gerade mal zwei Kandidaten über - wie nun auch für 2024.

"Was passiert eigentlich, wenn noch einer der beiden Kandidaten zurückzieht. Gar nicht auszudenken", meinte Tröger und sprach einen wunden Punkt an. Maennig findet zumindest den Gedanken nicht völlig abwegig. "Auch in Paris gibt es eine große Mehrheit gegen Olympia", sagte der Experte: "Doch dort verzichten sie auf ein Referendum - zum Glück für die olympische Familie."

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McLaren-Bericht: Hörmann will Klarheit
23.02.2017

Alfons Hörmann fordert Klarheit in Sachen McLaren-Bericht

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang erneut zeitnah Konsequenzen aus dem Bericht des WADA-Sonderermittlers Richard McLaren gefordert.

 "In den nächsten vier bis sechs Monaten muss in Sachen McLaren-Bericht Klarheit geschaffen sein, sonst entsteht wie vor Rio wieder ein zu großer Zeitdruck für die dringend notwendigen Entscheidungen auf internationaler Ebene", sagte Hörmann im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

 Große Hoffnungen verbindet der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes mit der Analyse des Berichts jedoch nicht. "Ich hoffe, dass diesmal konsequent gehandelt wird, aber aufgrund der juristischen Faktenlage ist zu befürchten, dass mehr russische Athleten in Südkorea dabei sein werden, als uns lieb sein kann", sagte Hörmann.

 Vor den Spielen im vergangenen Sommer hatte der erste Teil des McLaren-Berichts im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) staatlich gestütztes Doping in Russland nahegelegt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verzichtete auf den Ausschluss Russlands und überließ die Entscheidung über mögliche Sperren den Weltverbänden, in Rio gingen letztlich fast 300 russische Athleten an den Start. Der zweite McLaren-Report bestätigte die ersten Erkenntnisse. Insgesamt sollen über 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.

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Olympiamannschaft wird zu „Team Deutschland“
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Am 9. Februar 2018 werden die deutschen Wintersportlerinnen und -sportler in PyeongChang unter neuem Namen, mit neuem Logo auf der Brust und mit einer klaren Haltung in die 23. Olympischen Winterspiele starten.

 

 

Team D ist das neue Markenzeichen der deutschen Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer. Logo: DOSB

Das „Team Deutschland“ ist aber weit mehr als die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen. Ab sofort findet die Kommunikation rund um die olympischen Athletinnen und Athleten unter dieser Klammer statt – auch in der Zeit zwischen den Spielen. So unterschiedlich und heterogen die Athletinnen und Athleten aus den verschiedenen Sportarten auch sind, sie haben dasselbe Ziel vor Augen: als Teil von „Team Deutschland“ die magischen Momente erleben, die es nur bei Olympischen Spielen gibt. Dafür gehen sie täglich an ihre Grenzen und wachsen nicht nur während der Olympischen Spiele, sondern jeden Tag über sich hinaus – stets fair und mit Respekt.

Diese Haltung spiegelt sich im neuen Logo von Team Deutschland wieder: Der Fokus liegt auf dem D in Nationalfarben, dessen Geradlinigkeit die klare Positionierung für fairen und sauberen Sport symbolisiert, das durch seine fließenden, runden Formen aber auch Dynamik sowie Sympathie, Emotionalität und Freude am Sport ausdrückt. Gleichzeitig stellt das neue Logo das Team selbst optisch klar in den Mittelpunkt und würdigt dessen herausragende Leistung.

Moritz Fürste, Doppel-Olympiasieger im Hockey, der den Prozess als Direktor Sportmarketing der Agentur thjnk begleitet hat, freut sich über das Ergebnis: „Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, die Marke `Team Deutschland` zu entwickeln, eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten und dem Ganzen ein neues Gesicht zu geben, das widerspiegelt, was uns als Team ausmacht. Wir arbeiten hart für unsere persönlichen Erfolge, spielen aber immer fair. Wir respektieren unsere Gegner und machen unsere Fans stolz, indem wir immer wieder über uns hinauswachsen. Und das das ganze Jahr über, nicht nur bei Olympischen Spielen.“

Auch zahlreiche weitere Athletinnen und Athleten waren in den Prozess eingebunden, der im März 2016 begann. In die qualitative Marktforschung, umgesetzt vom rheingold Institut Köln, und in prozessbegleitende Feedbackgespräche wurden Sommersport- und Wintersportathleten, erfahrene Olympiateilnehmer und Nachwuchsathleten, Mannschafts- und Einzelsportler, männlich und weiblich, mit einbezogen. Zudem wurden Aussagen von Sportlerinnen und Sportlern in Interviews oder in den sozialen Netzwerken berücksichtigt. Im Herbst 2016 wurden ca. 500 Athletinnen und Athleten (Olympiateilnehmer/innen Rio und Sotschi) zur Positionierung befragt. Von 160 Athletinnen und Athleten, die sich beteiligten, gaben 93 Prozent an, sich mit der Positionierung stark oder sehr stark (75 %) zu identifizieren. Das Logo entstand auf dieser Grundlage durch die loved GmbH.

Säbelfechter Max Hartung, Olympiateilnehmer und Vorsitzender der DOSB-Athletenkommission, hat sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. „`Team Deutschland` gefällt mir richtig gut. Das Logo hat einen hohen Wiedererkennungswert, und damit sind wir auch zwischen den Spielen als Mannschaft erkennbar. Ich glaube, das wird richtig gut“, sagt Hartung.
 
Amelie Kober hat beim Markenprozess ebenfalls mitgewirkt: „Es war super spannend, die Entstehung von `Team Deutschland` begleiten zu können. Vom ersten Interview bis hin zum neuen Logo – und der Höhepunkt kommt dann hoffentlich in PyeongChang“, sagt die zweimalige Olympiamedaillengewinnerin im Snowboard. „Besonders wichtig finde ich, dass das Thema Fairplay so eine große Rolle spielt. Erfolgreich sein, bedeutet fair zu sein. Und das trifft voll auf Team Deutschland zu.“

Die Spiele in PyeongChang hat auch Lisa Zimmermann, Weltmeisterin im Ski-Freestyle, fest im Blick: „´Team Deutschland´ stellt die Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt, es verbindet und motiviert zugleich, das große Ziel Olympische Spiele zu erreichen. Das wäre eine Riesensache, wenn ich mit dem neuen Logo auf der Bekleidung in PyeongChang bei der Eröffnungsfeier ins Stadion laufen könnte.“

Auch Felix Loch, dreifacher Olympiasieger im Rodeln, freut sich über das neue Erscheinungsbild von Team Deutschland: „Ich finde es super, dass wir durch ´Team Deutschland´ stärkere Sichtbarkeit nach außen bekommen. Ich bin stolz, Teil dieser super Truppe zu sein.“

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beschreibt die Ziele der neuen Marke so: „Unsere Athletinnen und Athleten sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern verkörpern als Sympathieträger und Vorbilder auch die Werte, die unseren Sport ausmachen und die in unserer Gesellschaft zählen. Das haben sie zuletzt bei den Olympischen Spielen in Rio eindrucksvoll gezeigt. Wir wollen unsere Sportlerinnen und Sportler mit ihrer Haltung in der deutschen Öffentlichkeit noch bekannter machen. Von einem starken ´Team Deutschland´ werden langfristig sowohl der Spitzen- als auch der Breitensport profitieren.“

Doch nicht nur die olympischen Athletinnen und Athleten vereinen sich unter „Team Deutschland“, stellt Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, in Aussicht: "Die Paralympische Mannschaft ist Bestandteil dieses Projektes und wird demnächst unter dem gleichen Kommunikationsdach auftreten. Mit der Teilhabe am Team Deutschland unterstreichen wir die im Leistungssportkonzept festgeschriebene Gleichrangigkeit von olympischen und paralympischen Athleten."

www.dosb.de