Volleyball - Neuigkeiten

Olympia: Bridgestone Deutschland startet Kommunikationskampagne
28.04.2017

Sportdeutschland bewegt sich

Hier ist der Link zum Thema:

https://www.egalwaskommt.de/

Schwerin beendet TITEL-DURSTSTRECKE - SSC Palmberg Volleyballerinnen wieder DEUTSCHER MEISTER!
27.04.2017

Riesige Freude beim SSC Palmberg Schwerin:

Nach drei Jahren ohne Titel ist das Team aus Mecklenburg-Vorpommern wieder Deutscher Meister. Die Volleyballerinnen aus der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns haben die Playoff-Finalserie (Modus Best of 5) gegen den Allianz MTV Stuttgart mit 3:0 für sich entschieden. Der dritte Erfolg am Mittwoch fiel in der mit 2.000 Zuschauern restlos ausverkauften Palmberg Arena mit 3:0 (25:17, 25:14, 25:16) deutlich aus.

Die Vorzeichen vor dem dritten Playoff-Finalspiel waren aus Schweriner Sicht gut. Denn der SSC Palmberg hatte die ersten beiden Partien der Serie mit 3:1 für sich entschieden. Und so nahmen die Dinge vor heimischer Kulisse dann auch ihren Lauf. „Wir haben von Anfang an sehr gut aufgeschlagen“, sagte Schwerins Außenangreiferin Maren Brinker hinterher. Deshalb schaffte es der Allianz MTV Stuttgart zunächst nur selten, mit schnellen Angriffsaktionen zum Erfolg zu kommen. Doch die Gäste verkürzten zwischenzeitlich auf 11:13. Danach zog Schwerin aber wieder davon, bis Maren Brinker den ersten Satz mit 25:17 für Schwerin entschied. Im nächsten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Der SSC Palmberg führte zur zweiten technischen Auszeit mit 16:9. Nach einer vergeblichen Rettungstat von Valerie Nichol ging auch dieser Satz mit 25:14 an Schwerin. Im dritten Durchgang gelang dem SSC wieder fast alles. Schließlich war es dann wieder Maren Brinker, die den Satz - und damit auch das Match und die Meisterschaft - mit dem 25:16 entschied. Für Brinker (13 Punkte), die zusammen mit Jennifer Geerties (14) und Louisa Lippmann (15) an diesem Abend die meisten Zähler erzielte, war es der erste Meisterschaftsgewinn überhaupt. „Das ist ein supertolles Gefühl“, jubelte die 32-Jährige hinterher.
Für Schwerin war es nach der Wiedervereinigung Deutschlands der elfte Meistertitel. Fünfmal holten sich die Volleyballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern den DVV-Pokal. Die unterlegenen Stuttgarterinnen errangen zum dritten Mal in Folge die Vize-Meisterschaft. Ohne Titel blieben die Volleyballerinnen aus Baden-Württemberg aber in der Saison 2016/17 nicht: Zu Beginn gewannen sie den Supercup, Ende Januar gelang gegen Schwerin der Sieg im DVV-Pokalfinale.
„Das war eine sehr interessante Erstliga-Saison bei den Frauen“, so Klaus-Peter Jung, der Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. „Am Ende hat sich Schwerin nach dreijähriger Unterbrechung wieder mit einem Titel belohnt. Aber auch Stuttgart hat allen Grund stolz zu sein. Eine Vize-Meisterschaft ist trotz Supercup- und DVV-Pokalsieg ein Erfolg.“

Frank Bleydorn
Pressesprecher

Volleyball Bundesliga GmbH


SSC Palmberg Schwerin spielt sich ins Halbfinale des Challenge Cups
10.03.2017

Der SSC Palmberg Schwerin steht im Halbfinale des europäischen Challenge Cups und trifft dort auf Bursa/TUR. In den Bundesliga stehen am Wochenende die zweiten Spiele in den Pre-Playoffs an, d.h. es könnte schon die Entscheidung in den "Best of Three"-Serien fallen.

Locker beschwingter Europapokalabend in Schwerin. Der Bundesliga-Tabellenführer benötigte nach dem 3:0-Hinspielsieg gegen Neuchatel/SUI lediglich zwei Sätze und fuhr diese ganz souverän ein (25-15, 25-15). Der anschließende dritte Satz - Trainer Felix Koslowski wechselte munter durch - war auch eine klare Sache (25-20), sodass im Schweriner Lager große Zufriedenheit vor den Wochen der Wahrheit mit Playoffs und Halbfinale im Europapokal herrschen dürfte. Das Halbfinal-Hinspiel steigt am 29. März (19.00 Uhr) in Schwerin. Im anderen Halbfinale trifft Piräus/GRE mit Saskia Hippe auf Krasnoyarsk/RUS.

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Olympia: Doppelvergabe "nun wahrscheinlicher"
23.02.2017

 Dem IOC gehen die Olympia-Kandidaten aus

Der Rückzug Budapests als Bewerber für Olympia 2024 ist ein erneuter Schlag für das IOC und nährt die Spekulationen um eine Doppelvergabe der Spiele 2024 und 2028.

Wieder ein Korb für das IOC, doch dieses Mal dürfte sich der Frust in Grenzen halten. Denn sollte das Internationale Olympische Komitee am 13. September die Sommerspiele 2024 und 2028 tatsächlich in einem Zug vergeben, hätte Budapest eh keine Rolle gespielt. Hierfür sind Paris und Los Angeles vorgesehen.

Und dennoch ist der Rückzug von Budapest bitter. Nach Boston, Hamburg und Rom sprang nun schon der vierte Kandidat ab. Jeder Rückzug stellt die olympische Idee in Frage. Das IOC wollte den Vorgang nicht kommentieren. Man warte ab, bis man eine offizielle Mitteilung des Nationalen Olympischen Komitees Ungarns erhalte, hieß es.

"Entscheidung negativ für IOC"

"Natürlich ist diese Entscheidung negativ für das IOC", sagte IOC-Ehrenmitglied, Walther Tröger. Die Argumente der Olympia-Gegner machten eins klar, "man vertraut der Agenda von IOC-Präsident Thomas Bach nicht, vor allem in der Frage, wie das IOC mit seinen Bewerbern umgeht", sagte der 88-Jährige.

Besonders bitter: Wieder scheiterte eine Bewerbung an der Meinung der Bürger. Eine Gruppe von Aktivisten hatte in der ungarischen Metropole über 250.000 Unterschriften gesammelt und damit ein Bürgerreferendum erzwungen. Darauf wollten sich die Politiker um Ministerpräsident Viktor Orban nicht mehr einlassen - hätte es doch eine krachende Niederlage gegeben.

Los Angeles und Paris favorisiert

So verbleiben nur noch Paris und Los Angeles im Rennen, beide wie gemacht für eine Doppelvergabe auf der IOC-Session am 13. September in Lima. Paris könnte für 2024 den Zuschlag erhalten, LA für die Spiele vier Jahre später. "Es ist nun wahrscheinlicher, dass man beide Spiele zusammen vergibt", sagte Sportökonom Wolfgang Maennig.

Wie der Ruder-Olympiasieger von 1988 glaubt, könne es sich das IOC bei einer Abstimmung für 2024 nicht erlauben, eine dieser wichtigen Städte durchfallen zu lassen. "Dieser Kandidat schmollt und kommt für 2028 nicht wieder", so Maennig.

Nach Einschätzung von Tröger hatte die Debatte um die Doppelvergabe einen negativen Einfluss auf Budapest. "Das ist ein Verlierer, der aus der politischen Lage und aus der Diskussion um die Doppelvergabe entstanden ist", sagte Tröger. Dass der Name der ungarischen Hauptstadt in der Debatte nie eine Rolle gespielt hat und nur immer Los Angeles und Paris genannt wurden, hätte "den letzten Ausschlag für das Nein gegeben".

Absage-Flut stellt IOC vor Probleme

Die Liste der Rückzieher-Städte ist mittlerweile lang und stellt das IOC und seine Reformbemühungen in kein gutes Licht. Auch vor den Winterspielen 2022, die in Peking stattfinden, hat es in München, Krakau, Lemberg und Stockholm vier Aussteiger gegeben. Am Ende blieben mit Peking und Almaty/Kasachstan gerade mal zwei Kandidaten über - wie nun auch für 2024.

"Was passiert eigentlich, wenn noch einer der beiden Kandidaten zurückzieht. Gar nicht auszudenken", meinte Tröger und sprach einen wunden Punkt an. Maennig findet zumindest den Gedanken nicht völlig abwegig. "Auch in Paris gibt es eine große Mehrheit gegen Olympia", sagte der Experte: "Doch dort verzichten sie auf ein Referendum - zum Glück für die olympische Familie."

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McLaren-Bericht: Hörmann will Klarheit
23.02.2017

Alfons Hörmann fordert Klarheit in Sachen McLaren-Bericht

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang erneut zeitnah Konsequenzen aus dem Bericht des WADA-Sonderermittlers Richard McLaren gefordert.

 "In den nächsten vier bis sechs Monaten muss in Sachen McLaren-Bericht Klarheit geschaffen sein, sonst entsteht wie vor Rio wieder ein zu großer Zeitdruck für die dringend notwendigen Entscheidungen auf internationaler Ebene", sagte Hörmann im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

 Große Hoffnungen verbindet der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes mit der Analyse des Berichts jedoch nicht. "Ich hoffe, dass diesmal konsequent gehandelt wird, aber aufgrund der juristischen Faktenlage ist zu befürchten, dass mehr russische Athleten in Südkorea dabei sein werden, als uns lieb sein kann", sagte Hörmann.

 Vor den Spielen im vergangenen Sommer hatte der erste Teil des McLaren-Berichts im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) staatlich gestütztes Doping in Russland nahegelegt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verzichtete auf den Ausschluss Russlands und überließ die Entscheidung über mögliche Sperren den Weltverbänden, in Rio gingen letztlich fast 300 russische Athleten an den Start. Der zweite McLaren-Report bestätigte die ersten Erkenntnisse. Insgesamt sollen über 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.

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Volleyballerinnen vom SSC PALMBERG Schwerin verlieren dramatisches Pokalfinale
30.01.2017

14:05 Uhr war es in der Mannheimer SAP Arena endlich soweit: das Warten für die Fans und Mannschaft des SSC Palmberg Schwerin hatte mit dem Anpfiff zum Pokalfinale gegen Allianz MTV Stuttgart endlich ein Ende. Von großer Nervosität kann man bei beiden Teams – Schwerin startete mit Jennifer Geerties, Denise Hanke, Lousia Lippmann, Lauren Barfield, Marie Schölzel und Maren Brinker sowie Lenka Dürr als Libera in die Partie – nicht sprechen und von Anfang war es ein Spiel auf Augenhöhe bei dem sich keine der Mannschaften absetzte. Beim Stand von 6:4 wurde es nach und nach für beide Teams immer dunkler, bis am Ende die Beleuchtung der Arena für einige Momente fast komplett ausfiel und das Spiel für etwa drei Minuten unterbrochen wurde. Bis zur Schlussphase gestaltete sich der erste Satz spannend, ehe sich erst kurz vor Satzende der SSC durch zwei Angriffe von Kapitänin Jennifer Geerties absetzte und die im Verlauf des Satzes eingewechselte Ariel Gebhardt den ersten Durchgang beendete (25:22).

Der zweite Satz begann wie der erste mit einem Punktgewinn für Stuttgart, aber schnell konnte Schwerin sich auf die Siegerstraße bringen. Bis zum 24:14 für die gelben Schwerinerinnen sah alles nach einem schnellen Ende des Satz aus, aber die Stuttgarterinnen witterten ihre Chance, „hatten nichts zu verlieren und spielten auch so“ resümiert Denise Hanke nach dem Spiel und holten bis zum 24:21 auf, ehe Jennifer Geerties dann doch den Satzball verwandelte (25:21).

Ein gewohntes Bild bot sich im dritten Satz: der Beginn war spannend, aber nach einem kurzen Zwischenspurt vom SSC führt er mit 6:3 und Stuttgarts Trainer Guillermo Hernandez sieht sich zu einer frühen Auszeit gezwungen und auf einmal lief es bei seinen Schützlingen. Im Gegensatz dazu ist Schwerin wie gelähmt. Erst beim Stand von 9:17 fangen sich Lenka Dürr und ihre Mannschaft, die mit den Aufschlägen von Lexi Dannemiller wieder in die Spur gebracht wurde und so steht es nur noch 14:17. Angepeitscht von der gelben Wand mit den gut 650 Schweriner Fans möchte der SSC eine Verlängerung des Spiels verhindern. Lousi Sozua Ziegler die für Maren Brinker früher in diesem Satz eingewechselt wurde, erzielt mit einem gefühlvoll platzierten Ball den Ausgleich zum 20:20. Am Ende reicht dieser Spurt jedoch nicht für den Satzgewinn und Stuttgart verkürzt zum 2:1 (23:25).

Im vierten Satz bleibt es nur die ersten sechs Ballwechsel spannend (3:3), ehe Stuttgart wieder davon zieht. Die Angriffe der Mannschaft um die Ungarin Renata Sandor finden ihren Platz im Feld, können vom Block nicht entschärft werden und aufgrund einer schwächelnden Annahme des SSC wird ein Spielaufbau häufig kaum möglich (8:15). Am Ende kommt der SSC Palmberg Schwerin nicht über 15 Punkte hinaus und Stuttgart erzwingt den Entscheidungssatz (25:15).

Alles ist noch drin als der fünfte und letzte Satz vor 10.143 Zuschauern beginnt. Doch der SSC Palmberg Schwerin kann nicht an die Leistung aus den ersten beiden Sätzen anknüpfen. Schnell ist Stuttgart wieder in Front (1:5), aber Schwerin versucht den Abstand nicht größer als zwei bis drei Zähler werden zu lassen. Beim 10:14 gegen den SSC scheint das Spiel dann doch schon fast zugunsten von Allianz MTV Stuttgart auszugehen, doch Schwerin will sich noch nicht geschlagen geben, wehrt zwei Pokalfinalbälle ab, und das Hoffen auf ein gutes Ende für die Mecklenburgerinnen wird wieder angefacht. Am Ende sind es aber die Stuttgarterinnen, die mit einem Block einen langen und von beiden Teams umkämpften Ballwechsel und damit das Spiel für sich beenden (12:15).

„Der Knackpunkt des Spiels war sicher die Aufholjagd von Stuttgart im zweiten Satz“ so Schwerins Maren Brinker nach dem Spiel enttäuscht. „Die Halle ist schon gigantisch und hier vor so vielen unserer Fans, die den langen Weg auf sich genommen und uns bombastisch angefeuert haben, zu spielen, ist etwas ganz besonderes, aber im Moment ist einfach nur die Enttäuschung ganz groß“ sagt Zuspielerin Denise Hanke auf dem Weg vom Spiel zur Kabine.


Volleyball - Felix Koslowski ist neuer Frauen-Bundestrainer
30.01.2017

24.01.2017

Felix Koslowski ist neuer Frauen-Bundestrainer. Nachdem der 32-Jährige die DVV-Frauen im vergangenen Jahr als Honorar-Bundestrainer betreute, ist er nun offiziell zum Bundestrainer ernannt worden.

Der neue Bundestrainer Felix Koslowski bleibt außerdem Trainer beim SSC Palmberg Schwerin. Foto: picture-alliance

Er soll die Frauen in diesem Jahr zur WM-Endrunde und zu einer guten Platzierung bei der EM-Endrunde führen. Seine Trainer-Tätigkeit beim SSC Palmberg Schwerin führt er weiterhin aus.

Intimkenner der DVV-Frauen

Koslowski freut sich auf die Aufgabe: „Es ist eine tolle Bestätigung und ein Vertrauensbeweis vom Verband, dass ich die Aufgabe aus dem vergangenen Jahr nun offiziell als Bundestrainer fortführen darf. Ich habe mal als junger Trainer angefangen, um etwas Geld zu verdienen, mir aber nie erträumen lassen, dass es mal bis zum Bundestrainer reicht.“

Koslowski kennt die deutschen Spielerinnen aus dem Effeff. Zum einen sind im aktuellen Schweriner Kader sieben Nationalspielerinnen versammelt, zum anderen war der zweifache Familienvater seit 2006 im Umfeld der DVV-Frauen tätig, als er neun Jahre lang als Co-Trainer an der Seite von Ex-Bundestrainer Giovanni Guidetti fungierte. Koslowski: „Es ist ein großer Vorteil, dass ich alle Abläufe kenne, die handelnden Personen im Verband und in der Bundesliga. Ich habe sehr gute Kontakte innerhalb der Liga und kenne natürlich auch das Spielerpotenzial in Deutschland. Das macht es mir natürlich leichter als jemand Außenstehendem. Trotzdem will ich natürlich auch für frischen Wind sorgen, meine eigenen Ansichten einbringen und das Team voranbringen.“

Dank an die Bundesliga

DVV-Präsident Thomas Krohne sagt: „Mit Felix Koslowski haben wir einen jungen deutschen Trainer, der die Bundesliga und die deutschen Spielerinnen sehr gut kennt. Er hat sich in all den Jahren bei der Nationalmannschaft und seinen Trainerstationen hervorragend entwickelt, und wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihm einen erfolgreichen Weg gehen werden. Mein Dank gilt dem SSC Palmberg Schwerin und der gesamten Bundesliga, die das Projekt mittragen und voll unterstützen.“

Koslowski gilt als junger, innovativer Trainer, der mit eigenen Ideen seine Trainerarbeit stets weiterentwickelt. In seiner Funktion als Bundestrainer hat der zweifache Familienvater bereits am DVV-Rahmentrainingsplan mitgewirkt sowie Technikleitbilder entwickelt. Neben dem sportlichen Fortschritt legt er dabei auch Wert auf die persönliche Entwicklung und gibt Hilfestellungen: „Wir wollen versuchen, die Karriereplanung für die jungen Spielerinnen voranzutreiben“, so Koslowski. Und natürlich seine eigene. Mit der Ernennung zum Bundestrainer hat sie einen Höhepunkt erreicht.

2017 ist ein wichtiges Jahr

2017 ist ein wichtiges Jahr für die DVV-Frauen. Gleich zu Beginn steht mit der WM-Qualifikation in Portugal (30. Mai bis 4. Juni) ein entscheidendes Turnier auf dem Programm, die DVV-Frauen wollen sich gegen Portugal, Estland, Finnland, Frankreich und Slowenien durchsetzen und als Turniersieger für die WM 2018 in Japan qualifizieren. „Die WM-Qualifikation hat in diesem Jahr absolute Priorität. Wir hatten etwas Glück mit der Auslosung, diese wollen wir nutzen!“, sagt Koslowski. Es folgt der Grand Prix (7. bis 30. Juli), ehe der Auswahl-Sommer mit der EM-Endrunde in Aserbaidschan & Georgien (20. September bis 1. Oktober) abgeschlossen wird. In der Vorrunde treffen die Schmetterlinge in Baku auf Aserbaidschan, Polen und Ungarn, „wir wollen auf jeden Fall ins Viertelfinale kommen, was nicht so leicht wird“, so der neue Bundestrainer.

(Quelle: Deutscher Volleyball-Verband)


Olympiamannschaft wird zu „Team Deutschland“
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Am 9. Februar 2018 werden die deutschen Wintersportlerinnen und -sportler in PyeongChang unter neuem Namen, mit neuem Logo auf der Brust und mit einer klaren Haltung in die 23. Olympischen Winterspiele starten.

 

 

Team D ist das neue Markenzeichen der deutschen Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer. Logo: DOSB

Das „Team Deutschland“ ist aber weit mehr als die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen. Ab sofort findet die Kommunikation rund um die olympischen Athletinnen und Athleten unter dieser Klammer statt – auch in der Zeit zwischen den Spielen. So unterschiedlich und heterogen die Athletinnen und Athleten aus den verschiedenen Sportarten auch sind, sie haben dasselbe Ziel vor Augen: als Teil von „Team Deutschland“ die magischen Momente erleben, die es nur bei Olympischen Spielen gibt. Dafür gehen sie täglich an ihre Grenzen und wachsen nicht nur während der Olympischen Spiele, sondern jeden Tag über sich hinaus – stets fair und mit Respekt.

Diese Haltung spiegelt sich im neuen Logo von Team Deutschland wieder: Der Fokus liegt auf dem D in Nationalfarben, dessen Geradlinigkeit die klare Positionierung für fairen und sauberen Sport symbolisiert, das durch seine fließenden, runden Formen aber auch Dynamik sowie Sympathie, Emotionalität und Freude am Sport ausdrückt. Gleichzeitig stellt das neue Logo das Team selbst optisch klar in den Mittelpunkt und würdigt dessen herausragende Leistung.

Moritz Fürste, Doppel-Olympiasieger im Hockey, der den Prozess als Direktor Sportmarketing der Agentur thjnk begleitet hat, freut sich über das Ergebnis: „Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, die Marke `Team Deutschland` zu entwickeln, eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten und dem Ganzen ein neues Gesicht zu geben, das widerspiegelt, was uns als Team ausmacht. Wir arbeiten hart für unsere persönlichen Erfolge, spielen aber immer fair. Wir respektieren unsere Gegner und machen unsere Fans stolz, indem wir immer wieder über uns hinauswachsen. Und das das ganze Jahr über, nicht nur bei Olympischen Spielen.“

Auch zahlreiche weitere Athletinnen und Athleten waren in den Prozess eingebunden, der im März 2016 begann. In die qualitative Marktforschung, umgesetzt vom rheingold Institut Köln, und in prozessbegleitende Feedbackgespräche wurden Sommersport- und Wintersportathleten, erfahrene Olympiateilnehmer und Nachwuchsathleten, Mannschafts- und Einzelsportler, männlich und weiblich, mit einbezogen. Zudem wurden Aussagen von Sportlerinnen und Sportlern in Interviews oder in den sozialen Netzwerken berücksichtigt. Im Herbst 2016 wurden ca. 500 Athletinnen und Athleten (Olympiateilnehmer/innen Rio und Sotschi) zur Positionierung befragt. Von 160 Athletinnen und Athleten, die sich beteiligten, gaben 93 Prozent an, sich mit der Positionierung stark oder sehr stark (75 %) zu identifizieren. Das Logo entstand auf dieser Grundlage durch die loved GmbH.

Säbelfechter Max Hartung, Olympiateilnehmer und Vorsitzender der DOSB-Athletenkommission, hat sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. „`Team Deutschland` gefällt mir richtig gut. Das Logo hat einen hohen Wiedererkennungswert, und damit sind wir auch zwischen den Spielen als Mannschaft erkennbar. Ich glaube, das wird richtig gut“, sagt Hartung.
 
Amelie Kober hat beim Markenprozess ebenfalls mitgewirkt: „Es war super spannend, die Entstehung von `Team Deutschland` begleiten zu können. Vom ersten Interview bis hin zum neuen Logo – und der Höhepunkt kommt dann hoffentlich in PyeongChang“, sagt die zweimalige Olympiamedaillengewinnerin im Snowboard. „Besonders wichtig finde ich, dass das Thema Fairplay so eine große Rolle spielt. Erfolgreich sein, bedeutet fair zu sein. Und das trifft voll auf Team Deutschland zu.“

Die Spiele in PyeongChang hat auch Lisa Zimmermann, Weltmeisterin im Ski-Freestyle, fest im Blick: „´Team Deutschland´ stellt die Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt, es verbindet und motiviert zugleich, das große Ziel Olympische Spiele zu erreichen. Das wäre eine Riesensache, wenn ich mit dem neuen Logo auf der Bekleidung in PyeongChang bei der Eröffnungsfeier ins Stadion laufen könnte.“

Auch Felix Loch, dreifacher Olympiasieger im Rodeln, freut sich über das neue Erscheinungsbild von Team Deutschland: „Ich finde es super, dass wir durch ´Team Deutschland´ stärkere Sichtbarkeit nach außen bekommen. Ich bin stolz, Teil dieser super Truppe zu sein.“

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beschreibt die Ziele der neuen Marke so: „Unsere Athletinnen und Athleten sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern verkörpern als Sympathieträger und Vorbilder auch die Werte, die unseren Sport ausmachen und die in unserer Gesellschaft zählen. Das haben sie zuletzt bei den Olympischen Spielen in Rio eindrucksvoll gezeigt. Wir wollen unsere Sportlerinnen und Sportler mit ihrer Haltung in der deutschen Öffentlichkeit noch bekannter machen. Von einem starken ´Team Deutschland´ werden langfristig sowohl der Spitzen- als auch der Breitensport profitieren.“

Doch nicht nur die olympischen Athletinnen und Athleten vereinen sich unter „Team Deutschland“, stellt Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, in Aussicht: "Die Paralympische Mannschaft ist Bestandteil dieses Projektes und wird demnächst unter dem gleichen Kommunikationsdach auftreten. Mit der Teilhabe am Team Deutschland unterstreichen wir die im Leistungssportkonzept festgeschriebene Gleichrangigkeit von olympischen und paralympischen Athleten."

www.dosb.de