Leichtathletik - Neuigkeiten

Olympia: Bridgestone Deutschland startet Kommunikationskampagne
28.04.2017

Sportdeutschland bewegt sich

Hier ist der Link zum Thema:

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Claudine Vita knackt 18 Meter und Europas Top Fünf
06.03.2017

Pamela Ruprecht (www.leichtathletik.de)

Werferin Claudine Vita hat am Freitagabend im Kugelstoß-Finale der Hallen-EM in Belgrad beim Sieg der ungarischen Titelverteidigerin Anita Márton den fünften Platz belegt. Die 20-Jährige konnte im richtigen Moment zum ersten Mal die 18-Meter-Marke knacken.

Schon die Qualifikation war für Claudine Vita gut gelaufen. In der zweiten Runde hatte die Neubrandenburgerin mit 17,83 Metern ihre Hallen-Bestleistung knapp übertroffen. Im Finale konnte sich die U20-Vize-Europameisterin nochmals steigern und direkt im ersten Versuch zum ersten Mal die 18-Meter-Marke knacken. Mit 18,09 Metern setzte sie sich zunächst an Position zwei hinter die favorisierte Ungarin Anita Márton, die in der dritten Runde auf die Weltjahresbestweite von 19,24 Meter erhöhte.

In dritten Durchgang schlugen einige Kugeln der Konkurrenz noch deutlicher hinter den 18 Metern ein: Die Bulgarin Radoslava Mavrodieva mit neuer Bestleistung (18,36 m; Silber), die Weißrussin Yulia Leantsiuk mit 18,32 Meter (Bronze) und die Schwedin Fanny Roos mit Landesrekord (18,13 m) schoben sich vor Claudine Vita, die mit 17,98 und 18,09 Metern zwei weitere gute Stöße zeigte. Auch diese Weiten lagen über ihrer bisherigen Freiluft-Bestmarke (17,90 m).

Anita Márton kratzt am Landesrekord

An dieser Reihenfolge der ersten fünf Plätze änderte sich im späteren Verlauf des Wettbewerbes nichts mehr. Gold ging wie erwartet an die Olympia-Dritte von Rio de Janeiro (Brasilien) und EM-Zweite Anita Márton, die im Ring mit ihrer Drehstoß-Technik dominierte. Mit ihrer Siegesweite aus dem letzten Durchgang (19,28 m) blieb die 28-Jährige nur fünf Zentimeter unter ihrem Hallen-Landesrekord. 

Für Claudine Vita ging mit der internationalen Teilnahme bei den Aktiven und dem Final-Einzug ein Traum in Erfüllung. Die U20-Europameisterin mit dem Diskus schaffte im vergangenen Jahr mit ihrem eigentlich stärkeren Wurfgerät (62,77 m) locker die Olympianorm, konnte aber aufgrund des hohen Niveaus der DLV-Athletinnen nicht mit nach Rio reisen. In Belgrad nicht am Start war Christina Schwanitz (LV 90 Erzgebirge), die Kugelstoß-Weltmeisterin legt eine Babypause ein.

STIMME ZUM WETTKAMPF

Claudine Vita (SC Neubrandenburg):
Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden. Ich glaube, man kann sich nichts Besseres vorstellen, als beim Höhepunkt seine Bestleistung abzurufen. Das war auch mein erster 18-Meter-Stoß. Das fühlt sich schon nach etwas Besonderem an. Wir werden so weitermachen wie gehandhabt. Man sieht, es bekommt mir gut, wenn ich beide Disziplinen [Diskus und Kugel] weiterhin trainiere und im Wettkampf bestreite. Ich fühle mich gut, so wie es momentan läuft.

 


Triathlet Peer Sönksen gewinnt DM-Titel über 3000 Meter
27.02.2017

Triathlet Peer Sönksen gewinnt DM-Titel über 3000 Meter

Der Neubrandenburger Peer Sönksen war nicht wegen des Meisterschaftsrennens nach Sindelfingen gekommen, sondern um Kilometer zu machen. Der eigentliche Triathlet will nämlich bei den Junioren-Europa- und Weltmeisterschaften in diesem Jahr wieder auf das Podium. 2015 gewann er bereits den Vize-Weltmeistertitel in der U20 dieser Disziplin. "Ich wollte heute auf Zeit laufen, nicht auf die Platzierung", meinte Peer Sönksen. Ein ungewöhnlicher Satz, den man von den Nachwuchs-Leichtathleten nicht hört. Da geht es immer um den Titel.

Peer Sönksen nahm beides mit. Eine gute Zeit (8:26,59 min), mit der er auch den Sieg holte. Die Spezialisten hatten das Nachsehen, als der Triathlet vom SC Neubrandenburg sich nach rund einem Drittel des Rennens an die Spitze setzte und unaufhaltsam davon zog. Im Kampf um Silber setzte sich nach mehreren Positionswechseln der U18-EM-Vierte Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund; 8:38,38 min) gegen Steffen Ulmrich (MTG Mannheim; 8:38,85 min) durch. pr


DM-Silber für Mara Häusler im Dreisprung

Überaus konstant war die Serie, mit der Leonie Neumann von der LG Filder zum Meistertitel flog. Auf der Siegerurkunde wurden schließlich 12,49 Meter verewigt. „Naja, die Weite ist nicht so berauschend, aber über einen deutschen Meistertitel freut man sich natürlich immer“, sagte die Studentin, die in letzter Zeit ihr Umfeld beträchtlich verändert hat. „Ich bin nach Tübingen umgezogen und habe vor drei Wochen meinen Trainer gewechselt. An die Umstellungen muss ich mich erst einmal gewöhnen“, so der neue Schützling von Johannes Ferdinand. „Mein Ziel ist, dass im Sommer eine 13 vor dem Komma steht“, gab sich die Württembergerin ebenso erwartungsvoll wie kämpferisch.

Die U18-EM-Fünfte Mara Häusler ersprang nach Verletzungssorgen den Titel der Vize-Meisterin. Je länger der Wettkampf dauerte, desto sicherer wurden ihre Sprünge, auch wenn die Athletin vom 1. LAV Rostock zunächst mit Ladehemmungen zu kämpfen hatte. Schließlich landete sie bei 12,15 Metern. Ein Zentimeter weniger wurde für Caroline Joyeux gemessen. Die erst 16-Jährige von der LG Nord Berlin heimste mit 12,14 Metern bei der U20 DM-Bronze ein. Hk

 

DM-Silber für Luca Meinke im Hochsprung

Es war der letzte Wettbewerb, der nach einem ereignisreichen Leichtathletik-Wochenende zum Abschluss lief. Und es lohnte sich für die klatschenden Zuschauer noch da zu bleiben. Denn Lucas Mihota (SB DJK Rosenheim) versuchte sich, als er mit im dritten Versuch übersprungenen 2,20 Metern als Sieger lange feststand, sogar an 2,25 Metern. Noch vergeblich, aber alles andere als aussichtslos. Die Bestmarke des Überfliegers steht seit diesem Winter bei sehr starken 2,23 Metern.

Der U18-Europameister gewann in Sindelfingen also mit der gleichen Höhe, mit der der Titel bei der Hallen-DM in Leipzig an Mateusz Przybylko (TSV Bayer 04 Leverkusen) wegging. Der Grund, weshalb Lucas Mihota dort nicht am Start war: "Ich bin nicht der Typ, der zwei solche Wettkämpfe innerhalb so kurzer Zeit aushält, da spielt mein Rücken nicht mit und das hier heute war mir wichtiger." Seine Flug-Show konnte auch eine Autopanne auf dem Weg nach Sindelfingen und eine Erkältung unter der Woche nicht aufhalten. Durch hartes Training gepaart mit Spaß ging es in den letzten Monaten nochmal eine Etage höher.

Auf den Silberrang sprang der U18-EM-Siebte Luca Meinke (Schweriner SC) mit 2,09 Metern im ersten Anlauf. 2,12 Meter waren dann zu hoch. Bronze gewann der U18-WM-Teilnehmer von 2015 Remo Cagliesi (TLV Germania Überruhr) mit 2,06 Metern. pr

Text: www.leichtathletik.de


Olympia: Doppelvergabe "nun wahrscheinlicher"
23.02.2017

 Dem IOC gehen die Olympia-Kandidaten aus

Der Rückzug Budapests als Bewerber für Olympia 2024 ist ein erneuter Schlag für das IOC und nährt die Spekulationen um eine Doppelvergabe der Spiele 2024 und 2028.

Wieder ein Korb für das IOC, doch dieses Mal dürfte sich der Frust in Grenzen halten. Denn sollte das Internationale Olympische Komitee am 13. September die Sommerspiele 2024 und 2028 tatsächlich in einem Zug vergeben, hätte Budapest eh keine Rolle gespielt. Hierfür sind Paris und Los Angeles vorgesehen.

Und dennoch ist der Rückzug von Budapest bitter. Nach Boston, Hamburg und Rom sprang nun schon der vierte Kandidat ab. Jeder Rückzug stellt die olympische Idee in Frage. Das IOC wollte den Vorgang nicht kommentieren. Man warte ab, bis man eine offizielle Mitteilung des Nationalen Olympischen Komitees Ungarns erhalte, hieß es.

"Entscheidung negativ für IOC"

"Natürlich ist diese Entscheidung negativ für das IOC", sagte IOC-Ehrenmitglied, Walther Tröger. Die Argumente der Olympia-Gegner machten eins klar, "man vertraut der Agenda von IOC-Präsident Thomas Bach nicht, vor allem in der Frage, wie das IOC mit seinen Bewerbern umgeht", sagte der 88-Jährige.

Besonders bitter: Wieder scheiterte eine Bewerbung an der Meinung der Bürger. Eine Gruppe von Aktivisten hatte in der ungarischen Metropole über 250.000 Unterschriften gesammelt und damit ein Bürgerreferendum erzwungen. Darauf wollten sich die Politiker um Ministerpräsident Viktor Orban nicht mehr einlassen - hätte es doch eine krachende Niederlage gegeben.

Los Angeles und Paris favorisiert

So verbleiben nur noch Paris und Los Angeles im Rennen, beide wie gemacht für eine Doppelvergabe auf der IOC-Session am 13. September in Lima. Paris könnte für 2024 den Zuschlag erhalten, LA für die Spiele vier Jahre später. "Es ist nun wahrscheinlicher, dass man beide Spiele zusammen vergibt", sagte Sportökonom Wolfgang Maennig.

Wie der Ruder-Olympiasieger von 1988 glaubt, könne es sich das IOC bei einer Abstimmung für 2024 nicht erlauben, eine dieser wichtigen Städte durchfallen zu lassen. "Dieser Kandidat schmollt und kommt für 2028 nicht wieder", so Maennig.

Nach Einschätzung von Tröger hatte die Debatte um die Doppelvergabe einen negativen Einfluss auf Budapest. "Das ist ein Verlierer, der aus der politischen Lage und aus der Diskussion um die Doppelvergabe entstanden ist", sagte Tröger. Dass der Name der ungarischen Hauptstadt in der Debatte nie eine Rolle gespielt hat und nur immer Los Angeles und Paris genannt wurden, hätte "den letzten Ausschlag für das Nein gegeben".

Absage-Flut stellt IOC vor Probleme

Die Liste der Rückzieher-Städte ist mittlerweile lang und stellt das IOC und seine Reformbemühungen in kein gutes Licht. Auch vor den Winterspielen 2022, die in Peking stattfinden, hat es in München, Krakau, Lemberg und Stockholm vier Aussteiger gegeben. Am Ende blieben mit Peking und Almaty/Kasachstan gerade mal zwei Kandidaten über - wie nun auch für 2024.

"Was passiert eigentlich, wenn noch einer der beiden Kandidaten zurückzieht. Gar nicht auszudenken", meinte Tröger und sprach einen wunden Punkt an. Maennig findet zumindest den Gedanken nicht völlig abwegig. "Auch in Paris gibt es eine große Mehrheit gegen Olympia", sagte der Experte: "Doch dort verzichten sie auf ein Referendum - zum Glück für die olympische Familie."

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McLaren-Bericht: Hörmann will Klarheit
23.02.2017

Alfons Hörmann fordert Klarheit in Sachen McLaren-Bericht

DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang erneut zeitnah Konsequenzen aus dem Bericht des WADA-Sonderermittlers Richard McLaren gefordert.

 "In den nächsten vier bis sechs Monaten muss in Sachen McLaren-Bericht Klarheit geschaffen sein, sonst entsteht wie vor Rio wieder ein zu großer Zeitdruck für die dringend notwendigen Entscheidungen auf internationaler Ebene", sagte Hörmann im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

 Große Hoffnungen verbindet der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes mit der Analyse des Berichts jedoch nicht. "Ich hoffe, dass diesmal konsequent gehandelt wird, aber aufgrund der juristischen Faktenlage ist zu befürchten, dass mehr russische Athleten in Südkorea dabei sein werden, als uns lieb sein kann", sagte Hörmann.

 Vor den Spielen im vergangenen Sommer hatte der erste Teil des McLaren-Berichts im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) staatlich gestütztes Doping in Russland nahegelegt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verzichtete auf den Ausschluss Russlands und überließ die Entscheidung über mögliche Sperren den Weltverbänden, in Rio gingen letztlich fast 300 russische Athleten an den Start. Der zweite McLaren-Report bestätigte die ersten Erkenntnisse. Insgesamt sollen über 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.

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Olympiamannschaft wird zu „Team Deutschland“
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Am 9. Februar 2018 werden die deutschen Wintersportlerinnen und -sportler in PyeongChang unter neuem Namen, mit neuem Logo auf der Brust und mit einer klaren Haltung in die 23. Olympischen Winterspiele starten.

 

 

Team D ist das neue Markenzeichen der deutschen Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer. Logo: DOSB

Das „Team Deutschland“ ist aber weit mehr als die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen. Ab sofort findet die Kommunikation rund um die olympischen Athletinnen und Athleten unter dieser Klammer statt – auch in der Zeit zwischen den Spielen. So unterschiedlich und heterogen die Athletinnen und Athleten aus den verschiedenen Sportarten auch sind, sie haben dasselbe Ziel vor Augen: als Teil von „Team Deutschland“ die magischen Momente erleben, die es nur bei Olympischen Spielen gibt. Dafür gehen sie täglich an ihre Grenzen und wachsen nicht nur während der Olympischen Spiele, sondern jeden Tag über sich hinaus – stets fair und mit Respekt.

Diese Haltung spiegelt sich im neuen Logo von Team Deutschland wieder: Der Fokus liegt auf dem D in Nationalfarben, dessen Geradlinigkeit die klare Positionierung für fairen und sauberen Sport symbolisiert, das durch seine fließenden, runden Formen aber auch Dynamik sowie Sympathie, Emotionalität und Freude am Sport ausdrückt. Gleichzeitig stellt das neue Logo das Team selbst optisch klar in den Mittelpunkt und würdigt dessen herausragende Leistung.

Moritz Fürste, Doppel-Olympiasieger im Hockey, der den Prozess als Direktor Sportmarketing der Agentur thjnk begleitet hat, freut sich über das Ergebnis: „Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, die Marke `Team Deutschland` zu entwickeln, eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten und dem Ganzen ein neues Gesicht zu geben, das widerspiegelt, was uns als Team ausmacht. Wir arbeiten hart für unsere persönlichen Erfolge, spielen aber immer fair. Wir respektieren unsere Gegner und machen unsere Fans stolz, indem wir immer wieder über uns hinauswachsen. Und das das ganze Jahr über, nicht nur bei Olympischen Spielen.“

Auch zahlreiche weitere Athletinnen und Athleten waren in den Prozess eingebunden, der im März 2016 begann. In die qualitative Marktforschung, umgesetzt vom rheingold Institut Köln, und in prozessbegleitende Feedbackgespräche wurden Sommersport- und Wintersportathleten, erfahrene Olympiateilnehmer und Nachwuchsathleten, Mannschafts- und Einzelsportler, männlich und weiblich, mit einbezogen. Zudem wurden Aussagen von Sportlerinnen und Sportlern in Interviews oder in den sozialen Netzwerken berücksichtigt. Im Herbst 2016 wurden ca. 500 Athletinnen und Athleten (Olympiateilnehmer/innen Rio und Sotschi) zur Positionierung befragt. Von 160 Athletinnen und Athleten, die sich beteiligten, gaben 93 Prozent an, sich mit der Positionierung stark oder sehr stark (75 %) zu identifizieren. Das Logo entstand auf dieser Grundlage durch die loved GmbH.

Säbelfechter Max Hartung, Olympiateilnehmer und Vorsitzender der DOSB-Athletenkommission, hat sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. „`Team Deutschland` gefällt mir richtig gut. Das Logo hat einen hohen Wiedererkennungswert, und damit sind wir auch zwischen den Spielen als Mannschaft erkennbar. Ich glaube, das wird richtig gut“, sagt Hartung.
 
Amelie Kober hat beim Markenprozess ebenfalls mitgewirkt: „Es war super spannend, die Entstehung von `Team Deutschland` begleiten zu können. Vom ersten Interview bis hin zum neuen Logo – und der Höhepunkt kommt dann hoffentlich in PyeongChang“, sagt die zweimalige Olympiamedaillengewinnerin im Snowboard. „Besonders wichtig finde ich, dass das Thema Fairplay so eine große Rolle spielt. Erfolgreich sein, bedeutet fair zu sein. Und das trifft voll auf Team Deutschland zu.“

Die Spiele in PyeongChang hat auch Lisa Zimmermann, Weltmeisterin im Ski-Freestyle, fest im Blick: „´Team Deutschland´ stellt die Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt, es verbindet und motiviert zugleich, das große Ziel Olympische Spiele zu erreichen. Das wäre eine Riesensache, wenn ich mit dem neuen Logo auf der Bekleidung in PyeongChang bei der Eröffnungsfeier ins Stadion laufen könnte.“

Auch Felix Loch, dreifacher Olympiasieger im Rodeln, freut sich über das neue Erscheinungsbild von Team Deutschland: „Ich finde es super, dass wir durch ´Team Deutschland´ stärkere Sichtbarkeit nach außen bekommen. Ich bin stolz, Teil dieser super Truppe zu sein.“

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beschreibt die Ziele der neuen Marke so: „Unsere Athletinnen und Athleten sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern verkörpern als Sympathieträger und Vorbilder auch die Werte, die unseren Sport ausmachen und die in unserer Gesellschaft zählen. Das haben sie zuletzt bei den Olympischen Spielen in Rio eindrucksvoll gezeigt. Wir wollen unsere Sportlerinnen und Sportler mit ihrer Haltung in der deutschen Öffentlichkeit noch bekannter machen. Von einem starken ´Team Deutschland´ werden langfristig sowohl der Spitzen- als auch der Breitensport profitieren.“

Doch nicht nur die olympischen Athletinnen und Athleten vereinen sich unter „Team Deutschland“, stellt Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, in Aussicht: "Die Paralympische Mannschaft ist Bestandteil dieses Projektes und wird demnächst unter dem gleichen Kommunikationsdach auftreten. Mit der Teilhabe am Team Deutschland unterstreichen wir die im Leistungssportkonzept festgeschriebene Gleichrangigkeit von olympischen und paralympischen Athleten."

www.dosb.de